Schafft der TSV Ampfing am 16. Spieltag in der Fußball-Landesliga Südost die Wende? Nach drei Niederlagen in Folge müssen die Schweppermänner heute um 15 Uhr gegen den Tabellendritten SC Eintracht Freising ran und wollen gegen den Bezirksoberliga-Meister mit einer konzentrierten Defensivleistung bestehen.
Die Freisinger, die ja wegen ihres Pokal-Engagements lange Zeit hinterherhinkten, haben sich in einem wahren Spiele-Marathon die letzten Wochen nach oben gekämpft und stehen punktgleich mit dem Tabellenzweiten Pullach auf Rang drei. Jetzt hatte die Mannschaft von Trainer Michael Schütz endlich mal eine ganze Woche Zeit, um zu regenerieren, zudem kehren nach und nach die Verletzten zurück. Zwischenzeitlich fehlten ja bis zu sieben Mann aus der Meistermannschaft. Dennoch stapelt Freisings Abteilungsleiter Georg Appel tief: "Uns erwartet in Ampfing ein sehr schweres Auswärtsspiel. Ampfing ist stärker als es der Tabellenstand aussagt. Im Isenstadion haben wir uns traditionell immer schwer getan."
In dem Umstand, dass die Schweppermänner die letzten drei Spiele verloren haben, sieht Appel eher einen Nachteil: "Die Ampfinger sind gezwungenermaßen auf Wiedergutmachung aus. Die Mannschaft ist nach dem Abgang von Torjäger Özgür Kart auch viel schwerer auszurechnen als letzte Saison, als man sich hauptsächlich auf einen Spieler konzentrieren musste. So leicht wie letztes Jahr, als wir Ampfing in einem Formtief erwischt haben, wird es heuer bestimmt nicht."
Manko der Schweppermänner war in den letzten Wochen die Chancenverwertung vor der Pause, als die Elf der Trainer Sven Vetter und Jens Kern stets sehr dominant auftrat, aber sich diese Überlegenheit nicht in Zahlen ausdrückte. Nach dem Seitenwechsel ließen die Ampfinger dann meist deutlich nach und kassierten die Gegentore. Losbichler: "Woran das liegt, ist schwer zu sagen. Aber wenn der Hurrafußball nichts bringt, muss man sich Gedanken machen. Gegen Freising werden wir sicher deutlich mehr Gewicht auf die Abwehrarbeit legen und auf Konter lauern. Ganz besonders aufpassen müssen wir natürlich auf die gefährlichen Standards der Freisinger."
mb










