Tomczyk startet von der Pole Position

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Brands Hatch – Martin Tomczyk ist wieder mittendrin im Kampf um den DTM-Titel. Für das zweite Saisonrennen hat er sich den ersten Startplatz gesichert.

Martin Tomczyk war bereits als Führender in die letzte Runde der Qualifikation für das DTM-Rennen in Brands Hatch gegangen. Die vier schnellsten Fahrer hatten mit jeweils einer einzelnen schnellen Runde die Chance, sich die Pole Position zu sichern. Der Rosenheimer ging dabei als letzter auf die Strecke und behielt die Nerven: Nachdem er die beste Rundenzeit vorgelegt hat, wird er am Sonntag von der Pole Position aus ins Rennen gehen.

Vorderer Startplatz war nie in Gefahr

Im ersten Teil der Qualifikation hatte Tomczyk schon früh gute Zeiten hingelegt. Er brauchte nicht in letzter Sekunde auf die Jagd nach einer besseren Runde gehen, wie viele andere Fahrer im Feld. Er kam problemlos in die zweite Runde, in der er auch nur wenige Anläufe brauchte, um sicher auf den zweiten Rang zu fahren. Die Sensation war zu diesem Zeitpunkt, dass kein Mercedes-Fahrer unter die besten zehn fahren konnte. BMW und Audi machten die vorderen Startplätze unter sich aus.

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Mit der schnellsten Rundenzeit qualifizierte sich Tomczyk dann noch für das Einzelzeitfahren der besten Vier und fuhr auch dort Bestzeit. Er sicherte sich die Pole Position mit weniger als vier Hundertsteksekunden vor Rockenfeller (Audi). Auf Rang drei und vier folgen Farfus (BMW) und Hand (BMW). Er wusste auch gleich, warum es im englischen Brands Hatch so gut lief: „Unser Auto war von Anfang an super abgestimmt,“ sagte der Rosenheimer direkt nach dem Qualifying. Er hat trotz harter Verbalattacken im Vorfeld des Wochenendes Nervenstärke bewiesen.

Vorwürfe von Paffett an Tomczyk

Noch vor der Qualifikation hatte Mercedes-Fahrer Gary Paffett erneut gegen Martin Tomczyk ausgeteilt. Der Grundtenor seiner Aussagen: Martin Tomczyk ist in Hockenheim unsportlich und gefährlich gefahren.

Er hat eine Diskussion wieder aufleben lassen, um die nach dem ersten Rennen schnell Ruhe eingekehrt war. Dort hatte sich Paffett beschwert, weil der Rosenheimer kurz nach der Spitzkehre leicht auf die Bremse getreten war. Paffett konnte daraufhin nicht optimal beschleunigen, weshalb er nicht an BMW-Pilot Bruno Spengler vorbei gekommen ist.

Die umstrittene Szene aus Spenglers Blickwinkel

"Wir spielen hier nicht im Sandkasten, wir fahren DTM. Ich kann nicht mehr dazu sagen“, hatte der Rosenheimer gegenüber motorsport-total.com die Hilfestellung für seinen Markenkollegen kommentiert. Im Rennen werden sich die Streithähne aber vermutlich sowieso nicht besonders nahe kommen. Denn Gary Paffett startet nur von Position 12. Das Rennen beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr deutscher Zeit.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Tomczyk

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