Personalroulette beim TSV Wasserburg

Soana Lucet bleibt - Tiina Sten geht

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Wasserburg - „Un – deux – trois“ schallte es durch die Badria-Halle bei einem Dreier von Soana Lucet – insgesamt 50 Mal in der letzten Bundesliga-Saison. Und die Wasserburger Basketball-Fans können sich freuen: Auch 2016/2017 kann der TSV wieder auf die Qualitäten der Französin bauen.

„Zusammen mit Shey Peddy, die heuer ja auch wieder für uns spielt, war Soana die absolute Leistungsträgerin im Team“, so Abteilungsleiterin Gaby Brei, die auch das Auftreten der 29-jährigen außerhalb des Spielfelds als absolut professionell und vorbildlich beschreibt: „Auf dem Feld kann sie Spiele mit ihren gefährlichen Dreiern fast im Alleingang entscheiden und besticht vor allem auch durch ihre spektakulären Rebounds." Auch Head-Coach Georg Eichler freut sich seine Flügelspielerin wieder im Team zu haben und plant mit ihr als eine der tragenden Säulen für die kommende Saison in Meisterschaft, Pokal und EuroCup: „Obwohl Soana schon einige Jahre als Profi spielt, ist ihre Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Es ist großartig für den Verein, dass sie diese bei uns weiterführt!“

In der Sommerpause spielt die in Neu-Kaledonien geborene Basketballerin in der australischen Sommerliga QBL bei Ipswich Force und überzeugt mit 22,8 Punkten und 12,9 Rebounds pro Spiel. In der Double-Saison 2015/2016 erzielte Lucet für Wasserburg in durchschnittlich gut 26 Bundesliga-Minuten 14,3 Punkte und war damit Topscorerin des TSV. Zudem holte sie 7,2 Rebounds. Im EuroCup Women lief es nicht ganz so rund: Vor allem durch die mit 25,5 Prozent unterdurchschnittliche Dreierquote blieb sie unter ihrem sonst üblichen Punkteschnitt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sie unter anderem auch wieder zurück an den Inn kommt, weil sie persönlich und durch das Ausscheiden in der Vorrunde als Team nicht mit der Leistung im EuroCup zufrieden war. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, erklärt Lucet: „Außerdem freue ich mich darauf, die Leute hier im Verein und drum herum wiederzusehen, die mich alle sehr herzlich aufgenommen haben.“

Ebenfalls sehr wohl in Wasserburg fühlt sich Tiina Sten, die 2012 nach Oberbayern gewechselt war. Nach einer auch aufgrund von größeren und kleineren Verletzungen schwierigen Saison hat sie sich aber leider dazu entschlossen, nicht mehr zurück zu kommen. Die Qualitäten der Flügel- und Centerspielerinnen auf dem Spielfeld als sichere Werferin und sehr gut ausgebildete Basketballerin hatten großen Anteil an den Wasserburger Erfolgen der letzten Jahre – insgesamt holte sie sieben deutsche Meisterschaften und Pokalsiege mit ihrem Team. Durch ihr immer bescheidenes Auftreten trug die sympathische Skandinavierin auch viel zur Beliebtheit der Mannschaft bei.

So bedauert nicht nur Abteilungsleiterin Gaby Brei, den Entschluss der vielfachen finnischen Nationalspielerin sehr und wünscht ihr für die Zukunft im Namen des Vereins von Herzen alles Gute! „Wasserburg ist meine zweite Heimat geworden, da fällt der Abschied natürlich sehr schwer“, so Tiina Sten, die jetzt erstmal den Sommer genießt, zuhause ihren 31. Geburtstag feiert und sich in aller Ruhe Gedanken über ihre sportliche Zukunft – sehr wahrscheinlich in ihrem Heimatland – macht. Sie schickt Grüße an Verein, Fans und Sponsoren: „Vielen Dank für die Zeit in Wasserburg! Ich werde auf alle Fälle bald auf Besuch kommen.“

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © TSV Wasserburg / Andi Brei

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