Stuttgart fast gerettet

Stevens denkt nicht an Verlängerung beim VfB

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Huub Stevens.

Stuttgart - Trainer Huub Stevens vom VfB Stuttgart will noch nichts von einer vermeintlichen Rettung im Abstiegskampf wissen und deshalb auch noch nicht über eine mögliche Vertragsverlängerung reden.

„Ich finde das jetzt nicht wichtig“, sagte Stevens am Donnerstag und verwies auf die „klare Absprache“ mit Sportvorstand Fredi Bobic, über eine mögliche weitere Zusammenarbeit erst nach Saisonende sprechen zu wollen.

„Die Zeit hier war bis jetzt gut, die Spieler ziehen mit und meiner Frau gefällt Stuttgart“, sagte Stevens immerhin. Der 60 Jahre alte Niederländer hat den VfB vor dem 25. Spieltag einen Punkt vor Abstiegsplatz 17 als Nachfolger von Thomas Schneider übernommen. Nach zwölf Punkten in acht Spielen unter Stevens haben die Schwaben vor dem Saisonfinale gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) und bei Bayern München in der kommenden Woche als 15. fünf Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16 und sogar sechs auf Rang 17.

„Wir haben es noch nicht gepackt, die Situation ist weiter die gleiche, wir hatten zehn Endspiele - jetzt sind es noch zwei. Darauf gilt es sich ausschließlich zu konzentrieren“, sagte Stevens. In diese geht er aber zuversichtlich: „Wenn einer denkt, er kann mit einem Prozent weniger reingehen, schaffen wir“s nicht. Leidenschaft ist gefragt, und ich spüre, dass die Spieler das wissen.„

Gegen den VfL muss Stevens möglicherweise auf Offensivspieler Martin Harnik verzichten, der das Training am Donnerstag wegen seiner Schulterverletzung abbrechen musste. `Es wird ganz schwierig“, sagte Stevens und kündigte an, dass Harnik wegen der Blessur operiert werden müsse. Lediglich der Zeitpunkt sei unklar. Auch hinter Daniel Schwaab (Fußreizung) steht ein Fragezeichen, Arthur Boka ist nach seinen muskulären Problemen wieder dabei.

sid

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