Verstimmung bei Pressekonferenz

Nach Streit um Ribéry: Immer noch keine Ruhe

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Franck Ribéry.

Ribeirão Preto - Der Medizinerstreit um den WM-Ausfall von Bayern-Star Franck Ribéry sorgt im Quartier der französischen Nationalmannschaft weiter für Reibereien.

„Wieso wird das Thema gemieden?“, fragte ein französischer Journalist am Dienstag in Ribeirão Preto, nachdem Co-Trainer Guy Stéphan auf der Pressekonferenz mehreren Fragen aus dem Wege gegangen war. „Das ist nicht der Moment, um darüber zu sprechen“, antwortete Stéphan. Zuvor war unter anderen schon Trainer Didier Deschamps Fragen zum Thema ausgewichen.

„Ribéry ist leider nicht hier. Wir haben aber 23 Spieler, um die wir uns kümmern müssen“, sagte Stéphan. Als ein Medienvertreter wissen wollte, ob die Abwesenheit von Ribéry Profis wie Karim Benzema und Antoine Griezmann „mehr Ausdrucksfreiraum“ verschaffe und für das gute Zusammenleben der Franzosen in Ribeirão mitverantwortlich sei, versicherte der Co-Trainer: „Die Vorbereitung in Frankreich ist mit ihm (Ribéry) gut verlaufen, und hier läuft alles ebenso gut.“

Der Streit hatte sich an Ribérys Rückenbeschwerden entzündet. Der französische Teamarzt Franck Le Gall hatte seinem Bayern-Kollegen Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt eine Teilschuld an dem Ausfall des Flügelflitzers gegeben. Dieser wies die Vorwürfe zurück. „Les Bleus“ hatten ohne Ribéry ihr Auftaktmatch gegen Honduras mit 3:0 gewonnen und treffen im Topduell der Gruppe E am Freitag auf die Schweiz.

dpa

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