Gegner egal: Schweizer und Franzosen erholen sich erstmal

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Der Franzose Paul Pogba (l) und Breel Embolo aus der Schweiz nach dem Spiel beim Handschlag. Nun ist Erholung angesagt. Foto: Jean-Christophe Bott

Frankreich hat es als Erster geschafft, die Schweiz zum ersten Mal überhaupt. Nun geht das Warten auf den EM-Achtelfinalgegner los. Beide sind im Erholmodus, die Schweiz hat allerdings auch ein Trikotproblem.

Lille (dpa) - Jetzt erstmal erholen und mit Spannung auf den Achtelfinalgegner warten. Das gilt für die überglücklichen Schweizer nach ihrem historischen Erfolg ebenso wie für zufriedene Franzosen nach dem Zwischenziel auf dem Weg zum EM-Heimtitel.

Gedanken an den Gegner in der ersten K.o.-Runde wollten sich beide angeblich nicht machen. Nicht mal die Schweizer, die womöglich auf Weltmeister Deutschland treffen könnten.

"Ich bevorzuge da niemanden", sagte der eidgenössische Keeper Yann Sommer. "Alle drei Gegner sind sehr stark", betonte sein Trainer Vladimir Petković mit Blick auf die DFB-Elf, Polen und Nordirland. "Über Deutschland muss man nichts sagen", ergänzte der Schweizer Coach.

Die Schweizer haben nun bis Samstag Zeit, sich von den Strapazen des 0:0 gegen Frankreich am Sonntagabend in Lille zu erholen und den Trikotvorrat wieder aufzufüllen. Gleich vier Jerseys waren zerrissen worden. "Wir Schweizer sind halt nur so zu stoppen", meinte der Noch-Gladbacher Granit Xhaka, der sich gleich zweimal umziehen musste.

Dem Gastgeber-Team bleibt noch ein Tag mehr zur Vorbereitung auf das Duell mit einem Gruppendritten am kommenden Sonntag in Lyon. "Am Dienstag vielleicht, auf jeden Fall am Mittwoch werden wir es wissen", sagte Frankreichs Trainer Didier Deschamps über den kommenden Kontrahenten.

Nach zwei Siegen in den Schlussminuten bei den beiden vorherigen Spielen gelang den Franzosen das Tor diesmal nicht mehr; zum ersten Mal in diesem Jahr blieben die Franzosen ohne eine Treffer. Zum ersten Mal verließen sie 2016 auch nicht als Sieger den Platz. "Man kann immer irgendetwas kritisieren", sagte Deschamps.

Diesmal zeigte sich die unveränderte Vierer-Abwehrkette sehr standfest, dafür klappte es nach einer vielversprechenden ersten Hälfte angetrieben von Paul Pogba nach dem Seitenwechsel in der Offensive nicht mehr wunschgemäß. "Ich weiß, dass die Spieler sich vollkommen bewusst sind, dass wir uns in einigen Belangen verbessern können", sagte Deschamps, der seine Mannschaft im Vergleich zum Albanien-Spiel auf fünf Positionen verändert hatte.

Dabei fehlte gerade Pogba nicht viel für ein Tor, zweimal traf er aber nur den Pfosten oder die Latte. "Wir hatten auch Glück, aber wir haben uns dieses Glück auch erarbeitet", meinte Sommer, der nach anfänglichen Unsicherheiten eine ganz starke Leistung bot und zum "Man of the Match" gekürt wurde.

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