Superstar nennt Gründe für Wechsel

Götze: "Versetzt euch mal in meine Lage"

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Mario Götze beim Testspiel der Bayern am Sonntag in Györ.

München - Seit seinem Wechsel zum Rekordmeister Bayern München sind viele Fans von Borussia Dortmund nicht mehr gut auf Mario Götze zu sprechen. Was der Nationalspieler dazu sagt:

Endlich ist er wieder auf der Mattscheibe! Mario Götze ist nach Wochen der fußballerischen Isolation zurück auf dem Bundesliga-Parkett – erst am Samstag beim lockeren Gespräch im ZDF-Sportstudio, gestern dann auch auf dem grünen Rasen. Beim Testspiel in Györ kam er erstmals im Trikot der Roten zum Einsatz und spulte ein paar wenige Minuten für den FC Bayern ab.

Seit Anfang Mai war der ehemalige Dortmunder außer Gefecht, nun kann er langsam wieder angreifen. Alles, was an kritischen Misstönen aufgrund seines Wechsels dazwischen liegt, ist nun ebenfalls vergessen. Götze im ZDF über den Unmut der BVB-Anhänger: „Ich kann es einerseits auf jeden Fall verstehen. Ich habe lange bei Borussia Dortmund gespielt und gehe dann zu Bayern München, das sehen viele Fans nicht so gerne. Das kann ich absolut nachvollziehen.“

Die Gründe allerdings seien eindeutig. „Man muss auch meine Sichtweise sehen, dass ich mich persönlich weiterentwickeln will, sportlich auch. Da sollte man sich eventuell auch mal in meine Lage versetzen.“ Der Nationalspieler möchte den nächsten Schritt gehen in seiner Karriere und glaubt, diesen beim Rekordmeister vollziehen zu können – auch und gerade wegen Star-Trainer Pep Guardiola. „Ich hatte Kontakt zu ihm, wir haben telefoniert. Ansonsten hatte ich mit den Verantwortlichen von Bayern gesprochen.“ Danach war klar: Götze will zu Bayern. Warum? „Es war eigentlich das Gesamtpaket. Ich war einfach davon überzeugt, etwas Neues anfangen zu wollen. Ich wollte zum FC Bayern, es gab viele kleine Dinge, die wichtig waren für mich – ob es der Trainer ist, ob es der Verein ist.“

Auf der anderen Seite verspricht man sich vom 21-Jährigen einen weiteren Qualitätssprung. Franz Beckenbauer erklärte: „Er ist ein Weltklasse-Spieler. Er hat alles, deswegen hat Guardiola ihn ja auch unbedingt haben wollen. Weil er das Spiel beherrscht, was Guardiola spielen will, schnell, raffiniert aus dem Fußgelenk heraus – da gibt es nur ganz wenige, und da gehört er dazu.“ Bis er das vollends zeigen kann, wird es aber wohl noch ein paar Wochen dauern. Immerhin, der Anfang ist gemacht!

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mic

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