Rummenigge contra Verbände

Confed-Cup: Das wünscht sich der FC Bayern von Löw

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Joachim Löw ist seit 2007 Bundestrainer.

New York - Keine EM, keine WM: Eigentlich könnten die Nationalspieler in der Sommerpause 2017 regenerieren. Allerdings findet da der Confed-Cup statt. Der FC Bayern wünscht sich etwas von Joachim Löw.

Der FC Bayern München möchte erreichen, dass Bundestrainer Joachim Löw beim Confederations Cup 2017 in Russland Rücksicht auf die Vereine und hochbelastete Fußball-Nationalspieler nimmt. „Ich hoffe, dass wir da eine Balance erreichen. Man wird ein Gespräch mit dem DFB und speziell mit Joachim Löw führen müssen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters im Interview der Deutschen Presse-Agentur in New York.

„Wir hatten dieses Jahr die EURO, 2017 gibt es den Confed-Cup und 2018 die WM. Das heißt, die Nationalspieler haben in den nächsten zwei Jahren wieder zu wenig Regeneration“, erläuterte Rummenigge. Der Confed-Cup sei zudem „inzwischen ein Wettbewerb ohne Wert“.

Probelauf für die Weltmeisterschaft

Das Turnier wird vom 17. Juni bis 2. Juli 2017 als sogenannter Probelauf für die im Jahr darauf stattfinde Weltmeisterschaft in Russland ausgetragen. Womöglich könnte es der letzte Confed-Cup sein, wie der auch durch seine Funktion als Vorsitzender der European Club Association (ECA) gut vernetzte Rummenigge überraschend andeutete: „Meiner Kenntnis nach wird der Confederations Cup 2017 in Russland letztmals veranstaltet und danach wahrscheinlich abgeschafft.“

Der 60-Jährige kritisiert seit Jahren vehement die Belastungen der Topspieler insbesondere durch Turniere und Länderspiele. „Speziell die internationalen Verbände bereiten mir Sorge. Sie pumpen ihre Wettbewerbe immer weiter auf. Es gibt WM- und EM-Turniere, es kommt der UEFA Nations Cup, es gibt den Confederations Cup. Die Spieler können nicht mehr durchschnaufen. Ich appelliere an FIFA und UEFA: Es ist der Zeitpunkt gekommen für weniger Politik und mehr Fußball.“

Alle Neuigkeiten zum FC Bayern in den USA lesen Sie im Ticker auf tz.de.

dpa

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