An OB Bauer gerichtet 

Online-Petition fordert: Neues Eisstadion in Rosenheim!

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Rosenheim - Liegt das Projekt Eisstadion nach Unstimmigkeiten zwischen dem Starbulls-Vorstand und der Stadtführung nun auf Eis? Eine Online-Petition will Druck machen.

Wie von rosenheim24.de berichtet, distanzierte sich Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer am Mittwoch im Stadtrat deutlich vom Projekt "Neues Eisstadion". Sie verkündete: "Ich werde das Fass Eishockey nicht mehr anfassen!" Auch sei sie mittelfristig zu keinen weiteren Gesprächen über Standorte in ihrem Büro bereit. Die OB ist also verstimmt. Der Grund soll sein, dass der Starbulls-Vorstand Details aus internen Gesprächen über die Standortfrage öffentlich ausgeplaudert hat. 

Die Nachricht schlug bei den Starbulls-Fans ein wie eine Bombe! Heißt das nun, dass Rosenheim bis über 2020 hinweg auf ein neues Eisstadion warten muss? So lange wird OB Bauer noch im Amt sein. 

Online-Petition am Freitag gestartet

Um hier Druck auszuüben, gibt es auf der Seite change.org eine Online-Petition, die an Gabriele Bauer gerichtet ist. Über 300 Eishockeyfreunde haben diese bereits unterzeichnet (Stand Samstag, 15.30 Uhr). 

In der Erklärung heißt es: "Seit Jahrzehnten ist die Stadionfrage in Rosenheim ungeklärt. Die Politik vertröstet immer wieder mit neuen Standorten." Hervorgehoben wird die Jugendarbeit des Vereins, die sogar Spieler hervorgebracht hat, die es bis in die amerikanische Profiliga NHL geschafft haben. Dies alles dürfe "nicht wegen Uneinigkeiten innerhalb der Politik leiden". 

Statements von Eisstadion-Befürwortern

Initiator der Online-Petition ist Darwin Kuhn aus Prien. Er startete die Initiative am Freitag und hat bereits Hunderte Unterstützer gefunden. Neben der Unterschrift gaben zahlreiche Eisstadion-Befürworter auch noch ein Statement auf change.org ab und werben damit für einen Neubau. "Rosenheim ist eine Eishockey Stadt", begründete etwa Monika Kluczny ihre Unterstützung. Ähnlich Alina Grabau: "Rosenheim ohne Eishockey nicht vorstellbar ist. Rosenheim ist ein Verein mit Tradition. Zu Rosenheim gehört der Eishockeysport wie die Berge vor unserer Haustür!"

Ralf Schurzmann versteht die Entscheidungen des Stadtrats nicht: "Ich bin mittlerweile 46 Jahre und seit ich als Kind in Rosenheim Eishockey gespielt habe, wird von einem neuen Stadion oder einer zweiten Eisfläche gesprochen. Da werden mindesten 18 Millionen Euro für den Brandschutz im KuKo ausgegeben, doch mit dem Geld könnte man auch schon den Grundstein für eine Multiplexhalle legen. Da würde man meiner Meinung nach zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Das ungeliebte KuKo mit seiner schlechten Akustik schließen und eine neue Halle für Konzerte und Eissport bauen."

Für Franz Embacher geht es nicht nur um die Starbulls: "Es geht auch um den Nachwuchs, die Stockschützen, Eiskunsläufer und die unzähligen Hobbyteams. Es geht um den Schulsport und die Menschen die am freien Lauf teilnehmen."

Man darf gespannt sein, wie viele Unterschriften noch zusammenkommen - und ob die Politik darauf reagieren wird. 

Quelle: rosenheim24.de

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