FC Sturm Hauzenberg - TSV Buchbach 4:2

Sturm zu stark für Buchbach! Pokal-Aus in Niederbayern

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Das Foulspiel von Florian Pflügler, das zum Ausgleich durch Elfmeter führte, war aus Sicht des TSV umstritten - dies änderte aber nichts am verdienten Sieg der Gastgeber.

Hauzenberg - Dicke Pokalüberraschung am Fuße des Staffelbergs: Landesligist FC Sturm Hauzenberg hat den Regionalligisten TSV Buchbach am Montag im Achtelfinale des BFV-Pokals mit 4:2 rausgeworfen und steht nun Anfang April im Viertelfinale.

„Ärgerlich. Wir haben das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen, haben uns gut vorbereitet, haben einen ganzen Tag investiert, da sollte man schon meinen, dass man gegen einen Landesligisten weiterkommt.“, grummelte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der Hauzenberg ein sehr faires Spiel attestierte: „Der Gegner hat mit schnellem Umschaltspiel seine Tore gemacht. Wenn ein Spiel 4:2 endet, muss man nicht lange diskutieren.“

Sturm alles andere als ein laues Lüftchen

Vier Tage nach dem 0:3 gegen die SpVgg Unterhaching hatte der oberbayerische Regionalligist Probleme ins Spiel zu finden, in den ersten 25 Minuten tat sich vor beiden Toren sehr wenig, ehe die Gäste nach einem Foul an Florian Shalaj vergeblich Strafstoß forderten.

Service:

Nach genau einer halben Stunde dann die erste Großchance für die Rotweißen, doch Lukas Dotzler scheiterte mit einem Aufsetzer auf dem vom Regen aufgeweichten Geläuf an Keeper Christoph Obermüller. Gerade als die Buchbacher das Heft richtig in die Hand nahmen, gingen die Hausherren in Front: Nach starkem Zuspiel von Josef Sigl schob Dominik Manzenberger den Ball flach an Maxi Weber vorbei in die Maschen (38.).

Das wollten die Buchbacher unbedingt noch vor der Pause reparieren, doch ein Kopfball von Aleks Petrovic segelte knapp neben dem Pfosten ins Aus (41.) und auch Thomas Breu konnte ein Anspiel von Shalaj im Fünfmeterraum nicht verwerten (43.).

Nach der Pause dreht Buchbach das Spiel - aber Hauzenberg schlägt zurück

Mit Wiederbeginn kehrte auch Maxi Drum nach dreiwöchiger Verletzungspause auf den Rasen zurück und in der 50. Minute gelang der Bobenstetter-Elf der Ausgleich durch Petrovic, der eine Vorlage von Moritz Löffler aus zentraler Position in die Maschen spitzelte (50.). Nur fünf Minuten später dann der Führungstreffer  für die Gäste durch den ebenfalls zur Pause eingewechselten Patrick Drofa, der einen Sprint am rechten Flügel mit einem fulminanten Schuss unter die Latte abschloss.

Doch nur drei Minuten später schlug Sturm nach Foul von Florian Pflügler an Manzenberger zurück: Im ersten Anlauf scheiterte Sigl vom Elfmeterpunkt an Weber, bugsierte aber den Abpraller flach über die Linie - alles wieder offen!

Drei Jahre und vier Monate nach seinem Rücktritt aus der Regionalliga-Mannschaft feierte Manuel Neubauer, inzwischen im zweiten Jahr Spielertrainer der Kreisliga-Mannschaft, sein Comeback im Buchbacher Team, welches sich in der Folge sehr um die erneute Führung bemühte, aber wenig Durchschlagkraft entwickelte. „An Manu ist es sicher nicht gelegen“, so Bobenstetter, der auf den angeschlagenen Neuzugang Stephan Thee verzichten musste.

Stürmisches Finish - Sensation perfekt!

Das Ende der Partie gehörte den Hausherren, die in der 81. Minute nach einem Stürmerfoul schon einmal vergeblich gejubelt hatten: Nach bärenstarker Vorarbeit von Manzenberger und Alex Stark traf Severin Hirz in der 83. Minute aus zentraler Position zum 3:2 und gegen offen anrennende Buchbacher machte Dominik Marold in der Nachspielzeit nach einem Konter und einem schönen Zuspiel von Manuel Mader den Deckel drauf. Die Pokal-Sensation war perfekt!

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MB

Quelle: rosenheim24.de

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