Testspiel: SV Wacker Burghausen - Borussia Dortmund II 2:4

Wacker verliert trotz Treffer von Andermatt und Tsoumou

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Gegen die Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund verlor das Team von Uwe Wolf mit 2:4.

Brixen - Nach der 0:3-Niederlage beim ersten Ligaspiel der Saison war Trainer Uwe Wolf wenig begeistert von seiner Mannschaft. Um zu zeigen, dass es das Team besser kann, stand am Dienstag ein weiterer Test auf dem Programm.

Gegner war die Reserve von Borussia Dortmund, die sich zurzeit in Tirol im Trainingslager befindet. Die Partie fand am späten Dienstagnachmittag in Brixen statt. Und Uwe Wolf hatte Besserung von seinem Team eingefordert. Rehabilitation war also angesagt.

Daher standen bis auf drei Positionen auch dieselben Kicker in der Anfangsformation wie bei der 0:3 Klatsche zum Regionalliga-Auftakt in Memmingen. Der Einzige, der im Allgäu herausragte und sein Team mehrfach vor einer noch deftigeren Niederlage bewahrte - Keeper Alexander Eiban - bekam eine verdiente Pause. Für ihn durfte Ersatzmann Miha Tetickovic ran.

Elf aus Memmingen muss Besserung zeigen - Halbzeit Eins an Wacker

Das, was Wolf sehen wollte, dürfte er trotz der erneuten Niederlage unter dem Strich gesehen haben. Zumindest die erste Halbzeit entschiede der SV Wacker für sich. Stürmer Juvhel Tsoumou besorgte mit einem feinen Lupfer aus etwas weniger als zwanzig Metern kurz vor dem Pausenpfiff die Führung für den SVW.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in Hälfte Zwei durch Sören Dieckmann (51.) stellte Neuzugang Nicolas Andermatt in der 60. Minute durch einen wunderschönen direkten Freistoß aus 25 Metern in den Torwinkel den alten Abstand wieder her.

Nachdem Wolf gesehen hat, was er sehen wollte, dürfen die Jungen ran

Wolf wechselte im zweiten Durchgang ausgiebig, tauschte gleich sieben Akteure aus. Lediglich Tetickovic, Tsoumou und die Neuzugänge Pini und Andermatt blieben weiter auf dem Feld. Der zweite Anzug bekam eine Chance. Gerade auch die jungen Spieler sollten etwas Wettkampfpraxis bekommen.

Dies dürfte wohl der Grund dafür gewesen sein, warum die Partie am Ende noch an den Kontrahenten aus Dortmund ging. In der Schlussviertelstunde erzielte Torjäger Hamadi Al Ghaddioui noch drei Treffer für die Schwarz-Gelben, was den 4:2-Sieg für die Borussia bedeutete.

Einstellung und Zweikampfführung wieder erkennbar

Burghausens Coach war hinterher trotzdem zufrieden: "Die Grundtugenden waren heute gut. Einstellung und Zweikampfführung haben wieder gestimmt. Das ist einfach das Einmaleins um erfolgreich zu sein. Ohne das geht es nicht. In Memmingen war Beides unterirdisch, absolut ungenügend - und das darf nicht mehr vorkommen!".

Um Wolf wirklich zu versöhnen, kommt es aber mit Sicherheit eher drauf an, dass dies Alles auch im Heimauftakt am Samstag gegen die SpVgg Fürth II (14:00, Wacker Arena) zu sehen ist und sich im Endergebnis niederschlägt.

Quelle: rosenheim24.de

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