Vorschau: SpVgg Unterhaching - SV Wacker Burghausen

Überrascht Wacker beim Tabellenführer?

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Die Kicker der Schwarz-Weißen haben sich vorgenommen, auch beim Liga-Favoriten aus Unterhaching einzunetzen.

Unterhaching - Am Samstag muss der SV Wacker Burghausen am 12. Spieltag der Regionalliga Bayern bei Tabellenführer SpVgg Unterhaching ran. Eine schwere Aufgabe - aber keine unmögliche. Es bleibt spannend abzuwarten, was für die Burghauser drin ist. Anpfiff im Hachinger Sportpark ist um 14:00 Uhr.

4-4-4. Nein, das ist nicht das neue Spielsystem des SV Wacker - zwölf Spieler wäre auch schwer möglich. Das ist die Bilanz nach zwölf Spieltagen, die Wacker-Chefcoach Uwe Wolf vor Wochenfrist mit seiner Mannschaft angestrebt hat. 3-4-4 lautet sie im Moment, spricht drei Siege, vier Remis, vier Niederlagen. Demnach wäre ein Dreier am Samstag im Sportpark zu Unterhaching notwendig. Und Uwe Wolf wäre nicht Uwe Wolf, würde er nicht genau diese Marschroute seinen Spielern mit auf den Weg geben: „Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen!“.

Burghausen will auch in Haching auf Sieg spielen!

Obwohl Haching derzeit die Regionalliga Bayern nahezu nach Belieben beherrscht: Auch am Dienstag im Nachholspiel bei Bayern München II dominierte das Team von Trainer Claus Schromm die Talente der Roten über weite Strecken, musste sich letztlich aber mit einem 2:2 begnügen, dem erst zweiten Unentschieden (nach dem 0:0 in Seligenporten) für die Münchner Vorstädter in dieser Saison. Alle anderen neun Begegnungen wurden gewonnen.

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"In der Halbzeitpause gab es nur eine schlechte Nachricht für uns und diese war der Zwischenstand. Wir hätten zur Halbzeit bereits führen müssen - und das Spiel folglich auch für uns entscheiden. Dennoch waren wir sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft!", analysierte Schromm nach dem Abpfiff des Spiels.

Wacker hat bereits bewiesen, dass es mit den Topteams mithalten kann

„Wir haben auch gegen Bayern ein tolles Spiel abgeliefert“, betont Wolf. „Warum soll ins dies in Haching nicht auch gelingen?“, so die berechtigte Frage des Wacker-Cheftrainers, der persönlich eine beachtenswerte Bilanz im Hachinger Sportpark vorzuweisen hat: fünf Spiele, fünf Siege (vier in der Meisterschaft, eines im Toto-Pokal).

Dies untermauert auch ein Blick auf die Statistik: Hier zeigt sich, dass man den SV Wacker Burghausen beinahe schon als Angstgegner der Unterhachinger bezeichnen kann. In 24 Spielen gingen die Wacker-Spieler 15 Mal als Sieger vom Feld. Der letzte Erfolg der Hachinger liegt rund vier Jahre zurück. Damals trafen Marius Willsch, Stephan Thee und Florian Niederlechner beim 3:0-Sieg im heimischen Sportpark.

Der SV Wacker hatte unter der Woche frei und die letzte Partie datiert vom vergangenen Wochenende. Da setzten sich die Salzachstädter deutlich mit 3:0 gegen den TSV Buchbach durch. Insgesamt hat Uwe Wolf mit seinem Team aus den ersten elf Partien 13 Punkte geholt und steht damit in der Tabelle auf dem zwölften Platz. "Burghausen hat einen nicht allzu guten Start erwischt, auch wenn sie einige Partien oftmals sehr unglücklich verloren haben. Wir wissen jedoch um die Qualität in dieser Mannschaft, wollen aber dennoch alles daran setzen, die drei Punkte bei uns zu behalten", analysiert Schromm.

Rückstand verringern - Vorsprung ausbauen

Der verdiente 3:0-Sieg gegen den TSV Buchbach sollte der Mannschaft viel Auftrieb und Selbstvertrauen geben, um sich auch beim Spitzenreiter nicht nur achtbar aus der Affäre zu ziehen - sondern auch, um Zählbares mit an die Salzach zu bringen. „Jeder kann die Tabelle lesen“, so Wolf. „Wir haben vier Punkte Rückstand auf Platz vier und nur zwei Punkte Vorsprung auf Rang 16. Unser Ziel ist, dass wir nach diesem Spieltag den Rückstand nach oben verringern und den Vorsprung nach unten ausbauen können.“

Personell steht dem 49-jährigen Fußballlehrer bis auf Kapitän Christoph Burkhard (Reha nach Innenbandriss im Knie) der komplette Kader zur Verfügung. Christoph Bann könnte nach seinem Bänderanriss in die Mannschaft zurück kehren.

Auf Hachinger Seite gab es schon vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern München II keine guten Nachrichten: Kapitän Josef Welzmüller hat sich einen Leistenbruch sowie eine Verletzung am Schambein zugezogen und steht damit erst mal nicht mehr zur Verfügung. Zusätzlich fehlen weiterhin die langzeitverletzten Dominic Reisner (Hüft-OP), Matthias Fichtner (Kreuzbandriss) und Franz Rathmann (Knieverletzung).

Der 12. Mann kommt im Sonderzug

Die Spieler des SV Wacker haben noch einen Trumpf in der Hinterhand - beziehungsweise im Rücken: Sie können wieder mit großer Unterstützung der Wacker-Fans rechnen. Mit einem Sonderzug wird angereist. Abfahrt in Burghausen ist um 9:47 Uhr, Rückkehr in die Heimat um 19:31 Uhr - hoffentlich mit drei Punkten im Gepäck!

Mögliche Aufstellung SV Wacker: 1 Eiban - 5 Hofstetter, 19 Hingerl, 4 Rech - 34 Wächter, 9 Duhnke, 6 Knochner, 35 Moser - 22 Fritscher, 17 Tsoumou, 7 Kindsvater.

Ersatz: 16 Tetickovic - 3 Arifovic, 8 Subasic, 15 Offenthaler, 20 Bann, 21 Weiß, 24 Andermatt, 31 Schulz, 33 Popp.

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Pressemitteilungen SV Wacker Burghausen & SpVgg Unterhaching / cs

Quelle: rosenheim24.de

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