Vorschau: FC Ingolstadt II - TSV Buchbach

Mit dem Sonderzug - das halbe Dorf auf Reisen!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Mit musikalischer Unterstützung geht es am Samstag für den TSV Buchbach nach Ingolstadt

Buchbach - Wenn die Blasmusik am Bahnhof in Schwindegg spielt, ist das ein untrügliches Zeichen: Buchbach geht auf Reisen. Am Samstag chartern die Rot-Weißen wieder einmal einen Sonderzug und wollen mit dem halben Dorf in Rücken möglichst drei Punkte vom Gastspiel beim FC Ingolstadt II (14:00 Uhr) mit nach Hause nehmen.

„Wir freuen uns über jeden Fan, der uns unterstützt, ob Opa, Oma oder Kinder. Je mehr Fans mitkommen, umso besser!“, rührt auch Trainer Anton Bobenstetter die Werbetrommel für die Sonderfahrt mit dem Buchbacher Kooperationspartner Südostbayernbahn.

Buchbach chartert Sonderzug - ein Riesenansporn für die Spieler

„Für die Spieler ist es auf jeden Fall ein Riesenansporn und vielleicht bringt es die paar Prozente, die nötig sind, wenn man in der Regionalliga Bayern punkten will.“, so der Coach, der ja aus der Erfahrung weiß, dass sich seine Mannschaft bei den bisherigen Sonderzugfahrten immer gut geschlagen hat, nur im Vorjahr konnte die Buchbacher beim späteren Meister und Aufsteiger Jahn Regensburg nicht punkten.

Service:

„Unsere bisherigen Fanzüge nach Augsburg, Nürnberg oder Regensburg waren jeweils gigantisch schöne Ereignisse. Die Fahrt nach Ingolstadt wird sicherlich wieder ein unvergessliches Erlebnis für die Fans und die Mannschaft.“, so Organisator Wolfgang Bauer und Bobenstetter sagt: „Das sind immer die schönsten Spiele, wenn so viele Fans dabei sind.“ Mit den bisherigen Sonderzügen haben die Buchbacher stets bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, es ist ja schließlich alles andere als üblich, dass über 600 Fans eine Regionalligamannschaft zu einem Auswärtsspiel begleiten.

Jeder Punkt vor dem Winter tut gut

Aus sportlicher Sicht wäre für die in dieser Saison so gebeutelten Buchbacher ein Dreier natürlich das Höchste der Gefühle, aber Bobenstetter gibt sich bescheiden: „Jeder Punkt, den wir vor der Winterpause sammeln, tut uns gut!". Die Gastgeber stehen nach missglücktem Saisonstart mittlerweile drei Punkte besser als die Rot-Weißen und Trainer Stefan Leitl ließ nach dem 1:1 am vergangenen Samstag in Burghausen keine Zweifel an den Absichten seiner Mannschaft: „Es ist schon unser Anspruch Buchbach in einem Heimspiel zu schlagen. Die letzten Wochen stimmen mich zuversichtlich.“.

Für Bobenstetter und Walter Werner wird die Aufstellung erneut zum Puzzlespiel: Florian Pflügler ist aufgrund der Hochzeit seiner Schwester privat verhindert. „Mit ihm fehlt ausgerechnet unser stabilster Abwehrrecke.“, so Bobenstetter. Nur gut, dass Maxi Drum beim Pokal-Aus in Hauzenberg schon wieder einen Teileinsatz absolvieren konnte. Der für die Regionalliga reaktivierte Manuel Neubauer hatte nach dem Pokalspiel mit muskulären Problemen zu kämpfen und auch Neuzugang Stephan Thee konnte anfangs der Woche weder spielen noch trainieren. „Wenn man nach einem halben Jahr ohne Wettkampfpraxis in der Regionalliga ran muss, macht sich das einfach bemerkbar.“, so Bobenstetter, der hofft, dass Patrick Walleth (Grippe) bis zum Samstag wieder fit wird.

Buchbach bislang nicht von Fortuna geküsst

„Wir waren in dieser Saison bislang wahrlich nicht vom Glück verwöhnt. Die vielen schwer Verletzten sind nicht das einzige Handicap. Viele unglückliche Entscheidungen kommen noch oben drauf und auch das Ballglück war uns bisher nicht recht hold. Aber irgendwann dreht sich das und gleicht sich wieder aus!“, hofft Bobenstetter darauf, dass sich dieses Mal die Schlüsselszenen, die ein Spiel entscheiden, zugunsten seiner Mannschaft gestalten.

Sonderzug-Info:

Der Buchbacher Sonderzug startet in Mühldorf (Abfahrt 09:51 Uhr / Rückkehr 19:41 Uhr) und hält in Schwindegg (10:15 / 19:15) und Dorfen (10:35 / 19:10). Weitere Infos auf der Homepage des TSV unter  www.rot-weisse.progtech.de.

_

MB

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalliga Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare