SpVgg Greuther Fürth II - TSV Buchbach 1:1

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Erzielte den Führungstreffer für Buchbach: Thomas Breu.

Fürth - Gut ausgegangen ist trotz Unterzahl für den TSV Buchbach das Gastspiel bei der zweiten Mannschaft der Spielvereinigung Greuther Fürth: Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter war aber mit einer Szene nicht zufrieden.

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Zum vierten Mal in Folge haben sich der TSV Buchbach und die SpVgg Greuther Fürth in der Fußball-Regionalliga Bayern mit 1:1 getrennt. Im Stadion „Auf der Tulpe“ in Burgfarrnbach gingen die Rot-Weißen kurz vor der Pause durch Thomas Breu in Front, der einen Handelfmeter im Nachschuss verwandelte, den Ausgleich markierte Julian Kolbeck per Foulelfmeter (62.).

„Dieses Ergebnis hätte ich vor dem Spiel unterschrieben und unterschreibe es auch jetzt“, sagte Anton Bobenstetter nach der Partie, attestierte dem Schiedsrichtergespann „eine hervorragende Leitung in einem schnellen Spiel“, monierte aber: „Mit einer Entscheidung in der 67. Minute bin ich nicht zufrieden, als Max Bauer alle überlaufen hat, aufzieht und gefoult wird. Da hätte es Elfmeter geben müssen. Diese Situation wurde schlichtweg falsch bewertet.“

"Das ist schon verwunderlich"

Dass ein möglicher Elfmeter ausgerechnet in der Phase nach dem Ausgleich und nach Gelb-Rot gegen Thomas Leberfinger seinem Team „gut getan“ hätte, ist logisch, die andere Seite ärgert den Buchbacher Coach: „Ich kenne keinen Spieler der Welt, der allein vor dem Torwart eine Schwalbe macht. Jeder Fußballer will in so einer Situation das Tor schießen. Wenn ein Stürmer wie Maxi Bauer zwei Spielzeiten keinen Elfmeter bekommt, ist das schon verwunderlich, dass es jetzt anscheinend so weitergeht, ist mehr als eigenartig.“

Über die gesamte Spielzeit hatten die Fürther etwas mehr vom Spiel, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, wobei sowohl Fürths Keeper Marius Funk als auch Buchbachs Sandro Volz einen guten Job machten und in den brenzligen Situationen souverän zur Stelle waren. So ist es wenig verwunderlich, dass beide Treffer durch Elfmeter entstanden: In der 42. Minute sprang Tobias Pellio der Ball im Strafraum an die Hand, kam dank neuer Regelauslegung zurecht mit „Gelb“ davon, Breu nahm Maß, scheiterte an Funk, verwandelte aber im Nachschuss mit „Schmackes“.

Buchbach in Unterzahl

„Klar, dass die Fürther nach der Pause Druck gemacht haben und bei den Temperaturen frühzeitig den Ausgleich machen wollten“, wusste Bobenstetter um die Absichten der Gastgeber, die in der 62. Minute zum Ziel kam, als Aleksandro Petrovic gegen Mergim Bajrami in ein Tackling musste und der Fürther zu Boden ging. „Das kann man pfeifen“, so Bobenstetter. Fürths Kapitän Kolbeck ließ Volz keine Chance und als Leberfinger drei Minute später nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte sah, drohte die Partie zu kippen.

„Eine ganz schwierige Phase für uns“, so der Buchbacher Trainer, der auf ein 4:4:1 umstellte und Martin Mayer in dieser Situation in sein Regionalliga-Debüt schickte und begeistert war: „Er hatte brutal viele Kontakte, war defensiv wie offensiv unheimlich ballsicher. Eine echte Bereicherung. Das hat uns sehr geholfen. Auch deswegen waren wir nach der Systemumstellung in Unterzahl sehr präsent, haben die Partie offen gehalten und hätten sie durch Bauer oder Stefan Denk auch noch für uns entscheiden können. Nach dem Sieg gegen Memmingen ist ein Auswärtspunkt absolut in Ordnung. Die Mannschaft hat sich top präsentiert.“

MB

Quelle: rosenheim24.de

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