TSV Buchbach - SV Seligenporten 0:0

"Wir trinken jetzt erstmal ein Bier"

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Patrick Walleth und Thomas Leberfinger werfen sich in den Schuss von Bastian Herzner.

Buchbach - Die Vorzeichen für das große Derby am nächsten Wochenende könnten besser sein: Der TSV Buchbach verlor am Samstag gegen den SV Seligenporten nicht nur zwei Punkte, sondern auch den nächsten Spieler.

aus der SMR-Arena berichtet Michael Buchholz

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Nichts wurde es mit dem erhofften Heimsieg des TSV Buchbach gegen den SV Seligenporten: Die Rot-Weißen mussten sich am Samstag mit einem 0:0 begnügen und bleiben leicht verbessert im Tabellenkeller der Fußball-Regionalliga Bayern. Die Punkte fehlen und mit Maxi Drum noch ein weiterer wichtiger Spieler: Der Abwehrchef musste in der ersten Hälfte mit Verdacht auf Bänderriss raus.

„Wir können nur hoffen, dass nicht der Knöchel gebrochen ist, es hat sofort eine schwere Einblutung gegeben. Zumindest ist das ein Bänderriss“, gab Buchbachs Physio Jószef Fehér eine erste Einschätzung ab. Irgendwie scheinen die Buchbacher in dieser Saison die Seuche zu haben: Nach Maxi Hain, Markus Grübl, Christian Brucia, Stefan Denk und Maxi Bauer ist Drum bereits der sechste Stammspieler, der längerfristig ausfallen könnte, hatte zudem ja schon Thomas Leberfinger nach einem Muskelbündelriss in der Vorbereitung die ersten beiden Spiele verpasst. 13 gesunde Feldspieler verbleiben den Buchbachern derzeit noch - damit macht man nicht viel Staat in der Regionalliga.

Derby am Samstag

„Wir trinken jetzt erst mal ein Bier und essen einen Steckerlfisch. Das muss auch mal sein. Dann schauen wir am Montag, wer noch stabil ist und bereiten uns auf das Derby am Samstag in Burghausen vor“, erklärte Walter Werner nach der Nullnummer gegen Seligenporten. Immerhin sind die Buchbacher zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer geblieben.

Die erste Chance gehörte den Hausherren, als Martin Mayer und Aleks Petrovic die Vorarbeit leisteten und Patrick Walleth nur ganz knapp am langen Pfosten vorbeizielte (20.). Glück auf der anderen Seite in der 25. Minute, als zunächst Maxi Weber gegen Patrick Hobsch klären konnte und Drum den Kopfball von Fabian Klose von der Linie köpfen konnte. „In der ersten Hälfte haben wir das Spiel kontrolliert und hätten auch in Führung gehen können“, fasste SVS-Trainer Florian Schlicker zusammen und spielte damit auf eine weitere Chance seiner Mannschaft an, als Kevin Wolemann in der 42. Minuten knapp neben den Pfosten zielte.

Seligenporten zufrieden

„Uns fehlt momentan einfach ein wenig das Glück, die Mannschaft gibt alles, kämpft, wirft sich richtig rein. Nach der Verletzung von Drum mussten wir uns erst einmal neu sammeln, das ganze System umstellen, es ist alles gerade nicht einfach für uns“, gestand Werner. Nach dem Wechsel versuchten die Buchbacher etwas konstruktiver nach vorne zu spielen, das gelang gelegentlich, allerdings kam meist der letzte Pass zu ungenau oder wurde von den Gästen geblockt. Die beste Möglichkeit nach dem Wechsel verzeichnete Seligenporten, als Weber in der 84. Minute wegrutschte, aber Bastian Herzner zu überhastet abschloss.

„Wenn mir vor dem Spiel jemand gesagt hätte, dass wir in Buchbach einen Punkt holen, hätte ich das unterschrieben. Nach dem Spiel muss ich sagen, dass wir einen Dreier mitnehmen hätten können. Aber wir bleiben weiter demütig und freuen uns über den Punkt, zumal wir nach der Pause etwas die Ordnung verloren haben und Buchbach das Spiel ausgeglichen gestalten konnte“, so Schlicker.

Quelle: rosenheim24.de

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