SVK will unbedingt "Osterheimsieg"

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Nach zuletzt steigender Form peilt der Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring beim kommenden Heimspiel ein Osterfest nach Maß an.

Dieses soll vor allem mit einem Sieg gegen den TuS Pfarrkirchen am Ostersamstag um 16 Uhr im Stadion an der Laufener Straße gefeiert werden. Großartig zu ändern gibt es im Prinzip nicht, denn nach dem üblen Start der „Anschöringer“ sind diese wieder auf Kurs und schlugen mit dem SV Erlbach und dem TSV Waldkirchen (jeweils 2:1) zwei Hochkaräter der Liga. Neu wird für den SVK eher, als Favorit in die Partie zu gehen, denn mit Holzkirchen, Freising, Gerolfing, Dachau, Erlbach und Waldkirchen traf man bis auf Gerolfing auf die Top-Fünf der Liga.

Zu diesen würde mit Sicherheit gerne auch der SVK wieder gehören und das nicht zu unrecht, so zeigte das Team zuletzt eindeutig, warum man die Gelb-Schwarzen niemals abschreiben sollte. Die Truppe hat sich wieder gefangen, harmoniert und arbeitet wieder gut zusammen, für Ergebnisse wie in den letzten beiden Spielen. Trotzdem wird sich den Hausherren eine ganz neue Situation offenbaren, so steht mit dem TuS Pfarrkirchen erstmals in der Frühjahrsrunde ein Team aus dem unteren Drittel der Tabelle gegenüber. Mit 32 Punkten liegen die Niederbayern vier Punkte vor dem Relegationsplatz und davon wollen die Mannen um die beiden jungen Spielertrainer Lukas Lechner (25) und Felix Würzinger (26) auch fern bleiben. Dieses kleine Polster erspielten sich die Pfarrstädter übrigens mit Erfolgen über den SC Eintracht Freising (2:0) und dem TSV Waldkirchen (1:0). Das heißt für das ebenso junge Trainergespann auf der anderen Seite um Patrick Mölzl und Stephan Schmidhuber: Man geht als Favorit ins Match und wird es wohl mit einem abwartendem und lauerndem Gast zu tun haben. Ein Novum im Frühjahr.

Irritieren will man sich an der Ache davon aber nicht lassen, ebenso wenig wie nach zwei guten Spielen und Ergebnissen eine Euphorie-Lawine lostreten. „Wir sind auf einem guten Weg und werden weiter sauber arbeiten“, bleibt Patrick Mölzl gelassen, denn auch er kennt die Stärken des SVK ganz genau. Gute, akribische und solide Arbeit macht sich auf Dauer bezahlt. Dies als Entschuldigung für verkorkste Heimauftritte wie gegen Holzkirchen zu verwenden will man auf der Heimseite keineswegs. Vielmehr werden sich die Männer in gelb-schwarz mächtig ins Zeug legen um dem Publikum ein freudiges und erfolgreiches Erlebnis als Ostergeschenk für die Treue  zu servieren – vor allem dem weiblichen Publikum. Das soll gegen Pfarrkirchen nämlich nicht zu kurz kommen, weshalb alle Damen zum Spiel freien Eintritt erhalten. Man erhofft sich quasi den ein oder anderen Osterhasen an der Ache…

Ansonsten gibt es zum Spiel relativ wenig, denn der Blick auf die Tabelle verrät alles: Nachlegen heißt es für den SVK ohne dabei primär auf die sieben Punkte entfernte Tabellenspitze zu schielen. Der Trend zeigt in die richtige Richtung, ebenso wie auf der Gegenseite die aus den letzten beiden Partien bemerkenswerte vier Punkte verbuchen konnten und das unmittelbar nach einem schweren Rückschlag außerhalb des Platzes für den TuS. Vor neun Tagen erfuhr das Team überraschend von der traurigen Tatsache, dass der langjährige Manager Andreas Tautz verstorben ist. Ein Schock im TuS-Team, das am gleichen Wochenende aber ein 2:2 in Hallbergmoos holte und mit Sicherheit auch in „Anschöring“ auf einen Erfolg für eine treue Seele der Niederbayern giert. 

SV Kirchanschöring

Quelle: rosenheim24.de

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