Vorsicht TSV! Bamberg ist doppelt gefährlich

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Stefan Alschinger und der TSV Buchbach wollen am Samstag den fünften Heimsieg der Saison feiern.

Mit neuem Coach und Qualität nach Buchbach

Ein Sieg, zehn Unentschieden und fünf Niederlagen lautet die etwas merkwürdige Bilanz des FC Eintracht Bamberg 2010 - zu wenig befanden die Bamberger Verantwortlichen und trennten sich am Samstag von Roberto Pätzold. Im Spiel eins nach der Entlassung - Torwarttrainer Tobias Fuchs übernimmt interimsmäßig - gastieren die Bamberger am Samstag um 17 Uhr zum Vorrundenschluss beim TSV Buchbach.

Beim Tabellenfünften weiß man natürlich um die Gefahr, die Mannschaften ausstrahlen, die eben erst den sportlich Verantwortlichen ausgetauscht haben. „Jeder ist besonders motiviert, jeder will sich zeigen“, sagt Buchbachs Co-Trainer Walter Werner, der seiner Mannschaft die eigene Bilanz vor Augen hält: „Wir haben sechs Siege, sechs Unentschieden und nur vier Niederlagen. Wenn es nach der Vorrunde nur vier Mannschaften in der Liga gibt, die uns geschlagen haben, sind wir sehr zufrieden.“

Heißt, dass die Buchbacher natürlich am liebsten den Bambergern die sechste Niederlage beibringen wollen, um selber den fünften Heimsieg zu feiern, bedeutet allerdings ebenso, dass auch ein Unentschieden in Betracht gezogen werden muss. „Bamberg hat ja extrem hohe Qualität. Wenn man sieht, welche Spieler hier im Sommer verpflichtet worden sind, kann man schon ein wenig nachvollziehen, dass der Verein mit dem aktuellen Abschneiden nicht zufrieden ist.

"Komfortable Situation" macht Werner glücklich

Die Bamberger hatten sich da eindeutig mehr erwartet“, so Werner. Die beiden Ex-Löwen Daniel Hofstetter und Sandro Kaiser bringen Zweitliga-Erfahrung mit, Dominik Schmitt kam aus Ingolstadt, Daniel Schäffler, der bereits neun Mal getroffen hat, kehrte von Regionalliga-Absteiger Bayern Hof zurück, Fabian Klose war Leistungsträger bei der Fürther U23 und der Ex-Burghauser Benji Kauffmann hat reichlich Drittliga-Erfahrung in Unterhaching und Babelsberg gesammelt und durfte in Ingolstadt auch schon Zweitliga-Luft schnuppern. Werner: „Das sind alles Spieler, bei denen man mit der Zunge schnalzt.“

Bei den Gastgebern, die diesmal als kulinarische Spezialität Pfannengyros im Angebot haben, sind bis auf Maxi Drum alle Mann an Bord. Simon Motz, der zuletzt zweimal pausieren musste, konnte ganz normal trainieren, Maxi Hellinger hat zwar noch leichte Probleme aus dem Illertissen-Spiel, ist aber auch einsatzfähig. Und auch Keeper Dominik Süßmaier, der Beschwerden mit der Schulter hat, wird auf der Bank Platz nehmen können.

„Wenn man zu diesem Zeitpunkt gesunde 18 Feldspieler zur Verfügung hat, ist das natürlich eine sehr komfortable Situation, über die wir sehr glücklich sind. Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir an die tolle Leistung aus dem Spiel gegen Illertissen anknüpfen können. Nur mit unseren Zuschauern im Rücken sind wir in der Lage solche Spiele wie vor 14 Tagen abzuliefern, aber das macht ja auch den Reiz in dieser tollen Liga aus“, sagt Werner. Allerdings weiß der Trainer auch: „Wir haben natürlich in Seligenporten gesehen, wie schwer es selbst gegen Mannschaften ist, die hinten stehen. Wir werden Bamberg nicht am Tabellenplatz messen, sondern an der Qualität des Kaders.“ 

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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