Spiel der Woche: Vom Apfelmarkt-Stau auf die schlafende Jungfrau und zum Derby-Sieg

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Schiedsrichter Alex Bohner (m.) schaffte es letztendlich doch noch auf den Auer Fußballplatz

Einen kuriosen Derby-Start erlebten die Zuschauer beim Kreisligaspiel zwischen dem ASV Au und Großholzhausen, als die Partie wegen "Schiedsrichter-Mangel" eine halbe Stunde zu spät angepfiffen wurde.

Schlecht ist es für zwei Mannschaften, wenn sie sich auf den Anpfiff einer Partie vorbereiten, dann aber noch lange ausharren müssen, weil der für das Spiel angesetzte Schiedsrichter nicht erscheint. Der Anstoß verzögert sich somit und das ungeduldige Warten beginnt: So geschehen beim Kreisliga-Derby zwischen dem ASV Au und dem ASV Großholzhausen. Exakt waren es 31 Minuten, ehe Schiedsrichter Alex Bohner die Partie anpfiff.

Für Bohner lief es an diesem Tag somit gleich doppelt schlecht: Denn zu aller Übel war an diesem Tag auch noch ein Schiedsrichter-Beobachter auf der Sportanlage in Au unterwegs. „Unser Schiedsrichter stand im Stau. Das ist natürlich unglücklich, aber das kann jedem Mal passieren. Deswegen hat er nicht schon von Anfang an verloren“, sagte dieser gegenüber beinschuss.de.

Kein Wunder, dass sich die Anfahrt hinzog: Am Samstag war Apfelmarkt in Bad Feilnbach, so war ein Stau von der Autobahnausfahrt Pullach bis nach Au vorprogrammiert. Damit hatten auch einige Zuschauer zu kämpfen.

Der Blick auf die Schlafende Jungfrau ist aber auch einmalig!

Die Mannschaften  bekämpften sich eher selbst. Ein hartes Derby bekamen die Fans an diesem Tag zu sehen. Dass sich bei dieser Partie vermutlich die beiden Teams mit den Fußballplätzen mit den schönsten Alpen-Panoramen gegenüberstanden interessierte da relativ wenig. Trotzdem muss an dieser Stelle mal etwas erwähnt werden: Der Blick vom Auer Fußballplatz auf die Schlafende Jungfrau ist aber auch einmalig!

Die 90-minütige Spielzeit sollte sich an diesem Nachmittag zur großen Peter-Niedermeier-Show entwickeln: Mit viel Einsatz und dem richtigen Torriecher bombte der Neuzugang aus Ostermünchen gleich dreifach ein.

Dazu noch der frühe Führungstreffer von Franz-Xaver Pelz und der Auer Samstag war perfekt. Da interessierte das Gegentor zum zwischenzeitlichen 1:1 wirklich nicht. Auf der Anzeigetafel stand nach 90 Minuten 4:2 für den ASV und so gönnten sich die Spieler das eine oder andere Bierchen.

Quelle: rosenheim24.de

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