Revolution in Bayern? BFV denkt offen über Freistoßspray nach

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Noch haben die hiesigen Referees kein Freistoßspray am Hosenbund. Das könnte sich zeitnah ändern

Es ist einer der Hingucker und Neuigkeiten der Fußball WM in Brasilien: das Freistoßspray. Jetzt könnte das Hilfsmittel für Schiedsrichter auch bald unsere Sportplätze erreichen.

Der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), Dr. Rainer Koch, hat sich für den Einsatz des Freistoß-Sprays im Amateur-Spitzenfußball ausgesprochen. "Die Zeiten, in denen die Schiedsrichter Schwerstarbeit leisten mussten, um den richtigen Ausführungspunkt und den 9,15 Meter-Mauerabstand durchzusetzen, sind vorbei. Das Freistoß-Spray wirkt sich sehr positiv auf das Spiel aus. Ich würde mich freuen, wenn wir es schon bald zumindest in den Spitzenklassen des Amateurfußballs nutzen würden", betonte Koch.

Zuvor hatte sich bereits DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auf einer Pressekonferenz positiv über das Freistoß-Spray und die Torlinien-Technologie geäußert. "Die Torlinien-Technologie hat sich bei dieser WM bewährt. Es gab zwei, drei Situationen, die vom menschlichen Auge wohl nicht erkannt worden wären. Auch die Schaum-Geschichte sehe ich total positiv. Diese ewige Schieberei bei einem Freistoß - hier ist Ruhe. Das ist eine erhebliche Erleichterung für die Schiedsrichter", sagte Niersbach.

Koch wirbt auch in eigenem Namen

Auch auf seiner persönlichen Facebook-Seite wirbt Dr. Koch für das Hilfsmittel. "Ich fand es schon vor drei Jahren gut, als ich erstmals in Brasilien den Einsatz des Freistoß-Sprays sah. Und die WM überzeugt jetzt immer mehr Fussballfans. Meine Meinung: Wir sollten das auch in Deutschland einführen."

Noch ist freilich keine Entscheidung bezüglich einer möglichen Einführung gefallen. Aber Koch scheint die Idee ernsthaft zu verfolgen und somit könnte dem bayerischen Amateurfußball schon bald eine echte Revolution ins Haus stehen.

Quelle: rosenheim24.de

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