Laufen siegt und mahnt zur Vorsicht

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Verdienter Triumph in Tittmoning, Klassenerhalt greifbar

Europapokal in Tittmoning und in Laufen. Nach diesem Modus wird im Relegationsspiel um die Kreisklasse der Klassenerhalt bzw. Aufstieg in die angesprochene Klasse ausgespielt. Am Mittwochabend unter Regenschauer fand das Hinspiel beim TSV Tittmoning statt. Dort sorgte der höherklassige SV Laufen mit massiver Fanunterstützung für eine gute Vorlage fürs Rückspiel. Mit satten drei Auswärtstoren und zwei kassierten Treffern kann nun die Mannschaft von Manfred Reidinger mit voller Konzentration und Rückenwind ins 2. Spiel am Samstag abend auf heimischen Platz blicken.

Sowohl auf den Zuschauerrängen (offizielle Zuschauerzahl: 400) als auch auf dem noch grünen Rasen in der Salzachau in Tittmoning ging es ruhig los und ein nervöses gespanntes Erwarten aller Beteiligten war auszumachen. Keiner wusste so recht, wie und wenn dann, wann die jeweilige Mannschaft ihre Angriffssituationen ausspielen wollten. Die erste Chance der Begegnung hatten die Hausherren, die in der 8. Minute mit einem Lattenknaller einen ersten Warnschuss gegen den höherklassigen SVL losließen.

Dieser Lattentreffer rüttelte die Gäste in blau-schwarz spielend sichtlich auf und die Partie nahm sowohl auf dem Rasen als auch auf den Zuschauerrängen an Tempo auf. Nun agierte der Gast aus der südlicheren Salzachstadt agiler und versuchte mit spielerischen Ansätzen in die Gefahrenzone vor dem TSV-Tor zu kommen. Die Bemühungen des Reidinger-Teams wurden in der 20. Minute belohnt, wenn auch mit einem eher komischen Treffer.

Kurioses Tor zum 1:0

Vermutlich ein Flankenball von Helmuth Putzhammer in Richtung David Cienskowski aus halblinker Position geriet zu einem gefährlichen Flugball, wo der TSV-Keeper Matthias Geigl aufgrund der Überraschung in der Folge nicht allzu gut aussah - 0:1. Lediglich acht Minuten später legte der Gast nach. Erneut war der enorm starke Helmuth Putzhammer im Mittelpunkt des Geschehens. Er wurde im Tittmoninger Strafraum zu Fall gebracht.

Den fälligen Elfer verwandelte in befreiender Manier Chris Barichs zum 0:2. Der SV Laufen kontrollierte nun das Spiel deutlich besser wie in der Anfangsphase und machte in der Rückwärtsbewegung schnell die jeweiligen Räume und Passwege zu, so dass der Hausherr nur selten in effektive Entfaltung kam. Doch vereinzelte Chancen und Nadelstiche blieben nicht aus.

Und somit war es durchaus nicht unverdient, dass der TSV Tittmoning in der 37. Minute zum 1:2 aufschließen konnte. Fast aus dem Nichts kam das Leder zu Simon Prestel, der Laufens Goalie Michael Höglauer sehr souverän überwand. Der Treffer verschaffte den Hausherren vor dem Pausentee wieder gehörig Hoffnung und auch auf den Rängen war nach wie vor das gespannte Relegationsfieber zu spüren.

Cienskowski wird zur Hauptfigur

Beide Teams wechselten zur 2. Hälfte aus und stellten ein klein wenig um. Lange wurde sich nun abgetastet und mit vereinzelten Aktionen versucht entweder das Spiel nochmals auszugleichen oder, wie auf Seiten der Gäste, das Ergebnis noch beruhigender zu gestalten. Doch Zählbares war nicht zu erwähnen. Nachdem die Abtastphase und die Zeit der Mittelfeldbeackerung vorbei war, wurde der SV Laufen wieder ein Stück weit stärker und spielte wieder mutiger in Richtung Tor des TSV.

In der 74. Minute traf David Cienskowski nach Eckball von Helmuth Putzhammer mit Direktabnahme lediglich den Pfosten - das hätte es für den SV Laufen schon fast sein können. Im Gegenzug versuchte sich vor allem Goalgetter und Dreh-und Angelpunkt der Hausherren, Benedikt Berger, mit einigen guten Aktionen, wurde jedoch entweder von Laufens Verteidigung geblockt oder fand in Michael Höglauer seinen Meister. In den Diskussionen über die etwaige Spielzeit, die noch zu spielen war - es wurde zwischen acht und vier Minuten Restspielzeit diskutiert - fiel der 1:3 Treffer für den SV Laufen.

Ein Assist von Helmuth Putzhammer wurde zu Laufens Vorentscheidung (Tribünenstoppuhr zeigte Minute 86) verwertet. Schlussendlich schob der eingewechselte Martin Rudholzer den Ball ins Netz. Noch im Freudentaumel jedoch konnte eine Minute später der TSV Tittmoning den alten Abstand herstellen. Ein diskussionswürdig gepfiffenes Foul des zumeist unauffälligen Unparteiischen führte zu einem Freistoß. Eine, wie man nach 87. Minuten Spielzeit spätestens wusste, ideale Distanz für Benedikt Berger. Dieser landete einen Traumschuss zum 2:3. Die Nachspielzeit von drei Minuten zog sich für so manchen Zuschauer gefühlt in die Länge und wurde durch Auswechslungen nochmals um zwei Minuten verlängert, bis der Anhang des SV Laufen aufatmen konnte und sich über die Erfüllung der Auswärtsaufgabe ihrer auf dem Rasen kickenden Jungs freuen konnte.

Reidinger lobt Teamgeist

Manfred Reidinger äußerte sich nach der Partie am Miko des Stadionsprechers größtenteils zufrieden, wollte aber selbstredend nichts von einer Vorentscheidung wissen. Auf Nachfrage des Stadionsprechers hob der Laufener Coach die Mannschaftsleistung heraus, die seine Jungs an diesem Tag geboten haben. Weiters lobte der SVL-Coach den angereisten Anhang, der in der Salzachau für einiges an Betrieb sorgte.

Nicht nur, aber auch er, Helmuth Putzhammer, erwischte einen guten Tag in Tittmoning und sorgte auch mit seinen Offensivaktionen für den Auswärtssieg.

Das Relegations-Rückspiel findet am kommenden Samstag, den 31. Mai 2014, 18:00 Uhr auf dem Sportgelände an der Freilassinger Straße in Laufen statt. Wir hoffen natürlich nicht nur auf den Klassenerhalt des SV Laufen, sondern vielleicht auch, wenn das irgendwie von Petrus möglich gemacht werden könnte, auf besseres Wetter !!!

Pressemitteilung SV Laufen

Quelle: rosenheim24.de

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