Was geht in Manching? Erlbach und Kolbermoor im Check

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Kolbermoor (blau) und Erlbach vertreten den Spielkreis Inn/Salzach in Manching

Der SV Erlbach und der SV-DJK Kolbermoor kämpfen am Samstag um die Oberbayerische Hallenmeisterschaft im Futsal-Modus. beinschuss.de checkt die Chancen beider Teams und hat mit Erlbach-Coach Robert Berg gesprochen.

Am Samstag wird es für den SV Erlbach und den SV-DJK Kolbermoor ernst. In Manching steigt die Oberbayerische Hallenmeisterschaft im Futsalmodus. Beide Teams aus dem Spielkreis Inn/Salzach hatten sich am Dreikönigstag beim Vorentscheid in Kolbermoor für das Bezirksfinale qualifiziert.

Der SV-DJK Kolbermoor eröffnet das Turnier um 13:00 Uhr gegen Türkisch SV Ingolstadt und bekommt es zudem mit dem FC Hadern München und dem FC Deisenhofen zu tun. Vor allem der Landesligist aus Deisenhofen dürfte dabei ein sehr schwerer Prüfstein für die Mannschaft von Jochen Reil werden.

Vorsicht vor Deisenhofen

"Deisenhofen ist einer der Favoriten auf den Turniersieg", sagte Erlbach-Coach Robert Berg im Vorfeld des Turniers gegenüber beinschuss.de. "Wir kennen den FCD aus der Landesliga und wissen genau, dass sie einige spielstarke Akteure in ihren Reihen haben", ergänzte Berg, der mit seinem Team erst um 13:51 Uhr mit dem Spiel gegen den FC Hepberg ins Geschehen eingreift.

Zudem trifft der SVE auf die DJK München-Pasing und den SC Olding. "Es ist bei solchen Events immer schwierig, genaue Vorhersagen zu treffen. Verschiedene Teams aus verschiedenen Spielklassen treffen aufeinander, zudem gelten in der Halle ohnhein eigene Gesetze", führte Berg fort.

Kolbermoor hat es vorgemacht

Dabei spielt der Coach des Landesligisten aus Erlbach auf die Tatsache an, dass in der Halle nur wenige Spieler ausreichen, um erfolgreich zu agieren. Die Zugehörigkeit zu einer höheren Spielklasse muss nicht automatsich ein Indikator für gute Leistungen sein.

Davon kann Kolbermoor ein Lied singen. In der vergangenen Woche sicherte sich der SV-DJK den Sparkassenpokal und setzte sich hoch verdient als Bezirksligist gegen die starke Konkurrenz der Bayernligisten aus Rosenheim durch.

Vorentscheid spricht für Erlbach

Diesen Aufwind will die Reil-Elf auch mit nach Manching nehmen, wenn sie auch nicht zu den großen Favoriten der Oberbayerischen Meisterschaft gehört. Dafür spricht alleine die Tatsache, dass der SV Erlbach im Vorentscheid das Finale gegen Kolbermoor mit 4:0 gewann und dabei klar spielbestimmend war.

Erlbach hingegen muss man auch in diesem Jahr auf der Rechung haben. Als amtierender bayerischer Hallenmeister wusste der Landesligist in Kolbermoor auf ganzer Linie zu überzeugen und fährt entsprechend selbstbewusst nach Manching.

"Die Jungs sind motiviert, werden alles investieren und haben schon im letzten Jahr gezeigt, dass sie einen richtig guten Hallenfußball spielen können", betonte Berg, der zudem einen kleinen Einblick in das Erlbacher Erfolgsgeheimnis gab.

Berg gibt Einblick in Erfolgsgeheimnis

"Wir haben einige spielstarke Jungs in unseren Reihen und agieren zudem äußerst diszipliniert. Jeder hat eine klare Aufgabe, unsere Struktur auf dem Platz ist einfach stimmig. Daraus entwickelt sich dann automatisch der nötige Spaß am Spiel".

Wer am Ende den größten Freudenfaktor in Manching erzielen kann, wird der Samstag zeigen. Der Sieger der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft kämpft am 24. Januar in Amberg um den Titel des Bayersichen Hallenmeisters. Das alleine sollte Anreiz genug sein.

Quelle: rosenheim24.de

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