Derby-Time Teil 2: Jetzt melden sich die Sechziger zu Wort

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Jonathan Färber

In wenigen Stunden ist es soweit. Um 18:30 Uhr wird das Rosenheimer Stadtderby zwischen dem Sportbund-DJK und dem TSV 1860 angepfiffen. Auf beinschuss.de melden sich jetzt auch die 60er zu Wort.

In wenigen Stunden ist es soweit. Um 18:30 Uhr wird das Rosenheimer Stadtderby zwischen dem Sportbund-DJK und dem TSV 1860 angepfiffen. Auf beinschuss.de melden sich jetzt auch die 60er zu Wort.

"Das wird ein großes Match. Ich freue mich schon auf das Spiel und hoffe, dass zahlreiche Zuschauer ins Josef-März-Stadion kommen", sagte 1860-Keeper Jonathan Färber im Gespräch mit beinschuss.de.

Und wen schon der australische Exot, der erst seit wenigen Wochen in Rosenheim sesshaft ist, mit solcher Vorfreude auf das Derby blickt, kann man sich leicht ausmalen, wie es den seit Jahren ansässigen Protagonisten ergeht.

Spielerischer Elan, hohe Laufbereitschaft und viele Chancen

"Natürlich ist das Spiel etwas Besonderes. Wir treten an, um uns so teuer wie möglich zu verkaufen", sagte Mittelfeldmotor Charly Kunze schon am Samstag nach dem knappen 0:1-Auftakt seines Teams gegen den SV Pullach.

Genau diese Niederlage will das Team um das Trainergespann Thomas Siegmund und Patrick Peltram ausgerechnet beim Stadtrivalen wettmachen. Dazu bedarf es einer Leistung wie in der ersten halben Stunde gegen Pullach.

Dort präsentierte sich das junge und auf zahlreichen Positionen neu-formierte Team mit viel spielerischem Elan, hoher Laufbereitschaft und erspielte sich dabei zahlreiche gute Torgelegenheiten.

An der Feinjustierung muss gearbeitet werden

Dass diese nicht in Zählbares umgewandelt wurden, war nicht nur für Färber der ausschlaggebende Punkt, weshalb der TSV letztlich leer ausgingen. "Hätten wir ein oder zwei unserer klaren Chancen genutzt, wären wir mit Sicherheit als Sieger vom Platz gegangen", sagte Siegmund nach dem Spiel gegenüber beinschuss.de.

Doch nicht nur in der Ausbeute müssen sich die Sechziger steigern. Auch die Abstimmung im Mittelfeld ließ gegen Pullach noch zu Wünschen übrig. Doch dies benötigt noch Zeit, der TSV hatte aufgrund der langen Relegationsphase in der Vorsaison nicht viel Zeit, sich spielerisch zu finden und an der Feinjustierung zu arbeiten.

Dennoch gehen die Gäste am heutigen Abend nicht als Außenseiter in die Partie auf dem Sportbund-Campus. Denn die Mannschaft verfügt nach wie vor über hohe Qualität und auch die Hausherren stehen nach der Niederlage in Bad Kötzting unter Druck.

Es ist alles angerichtet

Hinzu kommt, dass die Mannschaft von Günter Güttler weiter zahlreiche verletzte Spieler hat und sicher nicht in der Formation auflaufen wird, wie es sich der ehemalige Bundesligaprofi vorstellt.

Geht es nach den Ideen von Färber, wird aus dem Rosenheimer Derby ein echtes Highlight mit vielen Zuschauern, die den Weg ins Josef-März-Stadion finden. Da das Wetter mitspielt, es an hoher Brisanz ohnehin nicht mangelt und zudem noch Karten an der Abendkasse verfügbar sind, sollte dem Wunsch des australischen Keepers nichts im Wege stehen.l

Quelle: rosenheim24.de

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