Deftige Klatsche für Hammerau

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Mit viel Spannung fieberte man im Lager des FC Hammerau dem Punktspielauftakt beim SC Baldham Vaterstetten entgegen. Furios ging der Club bereits in den ersten zehn Minuten mit zwei Toren in Führung und hätte nachlegen können. Am Ende wurde der Club für fahrlässig ausgelassene Chancen bitterböse bestraft und gar noch mit einer 2:5 Packung nach Hause geschickt. 

Ohne die verletzten Haris Solakovic und Julian Galler reiste der Club nach Vaterstetten und wollte mit einem Auftaktdreier wichtigen Boden im Abstiegskampf wettmachen. Voller Elan startete der FC die Partie und konnte bereits in der 6. Minute das erste Mal jubeln. Einen Freistoß köpfte Kapitän Erwin Haas mit Hilfe eines Abwehrspielers, der den Ball unhaltbar abfälschte ins lange Eck.

Schneid in der eigenen Hälfte abgekauft

Wenige Minuten später brachte Manuel Weiß ebenfalls eine scharfe Freistoßflanke in den Strafraum und der Ball schlug im langen Eck ein. Francesco Parillo war entscheidend zum Ball gegangen, hatte den Ball noch leicht touchiert, so dass der Keeper nicht mehr eingreifen konnte. Der Club verstand es gut, dem Gegner durch energisches Zweikampfverhalten in der eigenen Hälfte den Schneid abzukaufen und andererseits immer wieder schnelle Vorstöße zu starten.

In der 14. Minute hätte der Club gar auf 3:0 erhöhen müssen. Zunächst scheiterte Dillenbourg im Strafraum an SC-Keeper Leuverink, anschließend verpasste den Treffer im Nachschuss Manuel Weiß und der dritte Abschluss des erneut einschussbereiten Dillenbourg wurde in letzter Sekunde von einem Abwehrspieler knapp über das Tor abgefälscht. Im direkten Gegenzug wurde erstmals der Topstürmer der Gastgeber Sebastian Kneißl im Strafraum freigespielt und dabei gelegt.

Souverän vom Punkt

Beim berechtigten Elfmeter ließ er FC-Keeper Sebastian Bayer keine Chance. Baldham-Vaterstetten war nun deutlich präsenter und übernahm bis zur Halbzeit zunehmend das Spielgeschehen. Zunächst bewahrte allerdings erneut Leuverink den Gastgeber vor einem erneuten Zweitorerückstand, als er einen Dillenbourgschuss aus zehn Metern nach toller Ballstafette über links parieren konnte.

Auf der anderen Seite drückten die Gastgeber nun stärker auf das Tor von Bayer. Es musste aber wie so oft in der bisherigen Saison ein FC-Geschenk her, um den Ausgleich herzustellen. Einen Einwurf am eigenen Sechzehnmeterraum warf ein FC-Abwehrspieler Baldhams Lämmermeier in die Füße, der nur noch auf Bayer zulaufen musste und den Ball zum Ausgleich in die Maschen hämmerte. Dass es für nun geschockte Cluberer nicht noch schlimmer kam, verdankten sie Bayer, der zunächst im 1:1 Duell gegen Kneißl rettete und der Nachschuss des Stürmers am Pfosten landete. 

Mangelnde Ausbeute wird bestraft

Nach dem Wechsel übernahm der Gast aus Hammerau sofort erneut die Initiative und diktierte das Geschehen. Während für den Gastgeber Kneißl einen Fernschuss knapp über das Tor setzte, hätte für den Club Dillenbourg im Duell mit dem Keeper die Führung erzielen können, scheiterte jedoch an Leuverink. Neuzugang Goran Roksandic mit einer knapp am Tor vorbeizischenden Bogenlampe, Francesco Parillo mit einem Kopfball und Markus Dusch sowie Erwin Haas im Doppelpack abgeblockt im Fünfmeterraum hatten erneut gute Chancen für den FC. Die mangelnde Ausbeute bestrafte in der Folge Sebastian Kneißl eiskalt.

Als in der 60. Minute der Ball erstmals in den Strafraum der Gäste geflankt wurde, war der Knipser gleich zur Stellte und köpfte gekonnt ein. Großen Unmut zog der gut und sicher leitende Referee Dominik Kappelsberger auf sich, als er dem FC einen Elfmeter verweigerte. Haas war durch einen Gegenspiel im Sechzehner von hinten umgestoßen worden, eine Aktion für die es in anderen Spielen schon oftmals Elfmeter gegeben hatte.

Dillenbourg und Kovac Versuche fanden nicht ins Ziel

Während für den FC weitere Abschlüsse von Dillenbourg und Kovac nicht ins Ziel fanden, erhöhte auf der Gegenseite erneut Kneißl mit einem Traumtor. In einer fließenden Bewegung hatte der den Ball am rechten Strafraumeck des Club angenommen und in der Drehung unhaltbar ins lange Eck gezirkelt in der 72. Spielminute.

Der FC gab sich nicht auf, jedoch führten viele weitere Versuche nicht zum Anschluss. Am Ende erhöhte Lämmermeier bei einem Konter noch auf 5:2. Somit musste der Club erneut mit leeren Händen heimfahren trotz einer ordentlichen Leistung. "Die Leistung war zwar gut, aber die mangelnde Chancenausbeute sowie zu viele individuelle Fehler wie vor dem Ausgleichsgeschenk wurden von den Gastgebern einfach eiskalt bestraft. Darum haben sie 30 und wir 12 Punkte", so Pressesprecher Bickelmann. (ob)

Quelle: rosenheim24.de

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