Buchbacher Lucky-Punch zum Ausgleich

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Hat am Freitag den ersten Regionalliga-Treffer seiner Laufbahn erzielt: Maxi Bauer, der vor der Saison vom TSV Dorfen aus der Kreisliga gekommen ist.

Joker Maxi Bauer trifft in Ingolstadt in der Nachspielzeit zum verdienten Remis.

„Buchbach muss man sich immer bis zum Schluss anschauen. Da kann immer noch was passieren“, jubelte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nach dem 1:1 am Freitag beim FC Ingolstadt II, der mit einem Sieg den zweiten Platz in der Fußball-Regionalliga übernommen hätte.

Letzte Woche gegen Augsburg war es Aleks Petrovic, der in der 90. Minute nach 1:3-Rückstand den Ausgleichstreffer markierte, am Einheitstag war dieser besondere Moment Maxi Bauer vorbehalten, der in der 92. Minute nach einer Ecke von Markus Grübl den Ball aus sieben Metern an der Vollversammlung von Freund und Feind vorbei flach ins Tor schob. Für den 21-jährigen, der vor der Saison aus der Kreisliga gekommen ist, der erste Saisontreffer!  Was für eine Story, zumal Bauer erst in der 84. Minute für Stefan Alschinger ran durfte und auch zuletzt wenig Einsatzzeiten hatte. „Wir bauen den Jungen behutsam auf, immer wenn er reinkommt und auch im Training macht er einen sehr guten Eindruck“, so Bobenstetter, der die große Moral seiner Truppe lobt: „Diese späten Tore, die wir in dieser Saison schon so oft gemacht haben, waren früher schon eine Buchbacher Stärke, jetzt haben wir das wieder. Das macht uns unberechenbar.“

Symbolisch wichtige Marke geknackt

Nur zwei Punkte haben die Rot-Weißen aus den letzten vier Spielen geholt, haben aber mit dem 1:1 in Ingolstadt die 20-Punkte-Marke geknackt: „Wir sind froh, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Saison schon 20 Punkte haben, die Liga wird ja immer stärker. Wenn ich sehe, wo Nürnberg II und Fürth II stehen, wird mir Angst und Bange. Ich bin mir auch sicher, dass wir dieses Mal ein besseres Spiel gemacht haben, als vor einem Jahr bei 2:1 in Ingolstadt. Und wir haben auch gegen Augsburg besser gespielt, als Anfang September beim Sieg gegen Memmingen.“

Beide Mannschaften standen sich auf sehr hohem Niveau gegenüber, beide Teams zeigten hohe Laufbereitschaft, viel Tempo und sowohl die Schanzer als auch die Rot-Weißen beeindruckten mit einer konzentrierten und disziplinierten Spielweise. „Deswegen hat es ja auf beiden Seiten wenig Torchancen gegeben“, befand der Buchbacher Trainer, dessen Team die starken Kreativspieler Andreas Buchner und Stefan Müller sehr gut im Griff hatte. Nur in der 81. Minute war es Müller, der eine Ecke von Buchner verlängern konnte - der zur Pause eingewechselte Aloy Ihenacho stand goldrichtig und traf zum Führungstreffer für die Elf von Stefan Leitl.

"Ingolstadt war saugut"

„Ingolstadt war saugut, aber wir haben so viel richtig gemacht, deswegen wäre ein Sieg für Ingolstadt sehr glücklich gewesen. Freilich kann man auch nicht davon ausgehen, dass man in der Nachspielzeit noch den Ausgleich macht, deswegen ist der Punkt für uns auch wie ein gefühlter Sieg“, berichtete der Trainer, während im Hintergrund die Mannschaft lautstark feierte.       

FC Ingolstadt II: Mayr - Räuber, Zant, Büch - Hagmann, Gashi (89. Denz), Weiß - Buchner, Günther-Schmidt (70. Fenninger) - Jainta (46. Ihenacho), Müller. Trainer: Leitl

TSV Buchbach: Maus - Grübl, Hingerl, Knauer, Motz - Maximilian Hain, Petrovic - Hellinger (76. Denk), Alschinger (84. Bauer) - Stijepic, Breu (67. Hamberger). Trainer Bobenstetter/Werner.

Tore: 1:0 Ihenacho (81.), 1:1 Bauer (92.)

Schiedsrichter: Schultes (TSV Betzigau)

Zuschauer: 300

Gelb: Motz, Petrovic - Jainta, Gashi

Besonderheiten: keine.

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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