Kirchanschöring verliert auswärts

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Der Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring hat am vergangenen Freitag Abend in der Savoyer Au, der Heimspielstätte des Tabellennachbarn des SE Freising, einen weiteren herben Dämpfer kassiert, so unterlagen die „Anschöringer“ im Verfolgerduell am Ende mit 1:2. „Das Ergebnis ging am Ende in Ordnung, obwohl wir als auch Freising sich nicht in Bestform präsentiert haben“, so Manuel Omelanowsky, der diesmal nicht als „10er“ sondern als Doppelspitze mit Christian Heinrich für Gefahr sorgen sollte. Diese blieb aber weitestgehend aus, zu stabil entpuppte sich das Freisinger Abwehrbollwerk, so resultierten die besten Chancen und der Treffer für den SVK aus einer Standardsituation. Der Grundstein für die Tatsache, dass die Kirchanschöringer-Crew ihre Aufstiegsträume vorerst auf unbestimmte Zeit vertagen muss lag aber am jeweils effizienten Start der Hausherren in die beiden Halbzeiten.

Sieben Minuten standen auf der Uhr, als sich Max Sturm entschied, die Kugel im Spiel halten zu wollen anstatt auf die Tribüne zu jagen, woraus die Freisinger eiskalt Kapital schlugen: Eine Flanke auf den führenden der Torjägerliste Benjamin Held, dessen souveräner Abschluss am zweiten Pfosten und schon stand es 1:0 für die Heimelf. Für Held war es der 22. Saisontreffer im 23. Match. Einer seiner heißesten Mitstreiter um die Torjägerkanone Sebastian Leitmeier musste nur von der Bank aus zusehen, da er unter der Woche freudig die Geburt seines Sohnes Bastian verkündete und deshalb nicht trainierte. Der Rest des ersten Spielabschnittes ist schnell erzählt, Freising war aktiver und präsenter und hatte deshalb ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld.

Nennenswertes hatte aber weiterhin Seltenheitswert, in einer ersten Halbzeit in der beide Teams der Fehlstart im Frühjahresauftakt sichtlich in den Gliedern zu stecken schien. Bei den Gästen von der Ache kam erschwerend hinzu, dass Stephan Schmidhuber – Head Coach Patrick Mölzl musste aus gesundheitlichen Gründen in der Heimat verweilen – die Elf, in der auch er von Anfang an auftrat, im Vergleich zum Holzkirchen Spiel auf fünf Positionen verändern musste. Neben der verletzten Innenverteidigung Albert Eder und Christian Jung, blieben „Leiti“ und Bernd Eimannsberger ebenso nur die Zuschauerrolle. Michael Obermeier, gegen Holzkirchen noch von Anfang an, musste ebenfalls passen und stand nicht im Aufgebot.

So dauerte es bis zur zweiten Halbzeit ehe die Gelb-Schwarzen aus Kirchanschöring etwas besser in die Gänge kamen. Eimannsberger für Lissek und Leitmeier für Janietz hießen die Wechsel zur Pause, die aber vorerst nichts daran änderten, dass Freising wie in Durchgang eins nach wenigen Minuten zum zweiten Mal einen Wirkungstreffer setzte. Michael Pech steckte durch auf Christian Haas, der vor SVK-Schlussmann Kracker keine Nerven zeigte und gekonnt zum 2:0 einschoss (49.). Die logische Konsequenz, der SVK öffnete früh hinten die Türen um vorne den Anschluss zu erzielen. Eine Situation wie gemacht für die Hausherren, die für ihren kompakten und schwer zu knackenden Defensivriegel bekannt sind und ebenso gefährlich kontern können. So musste in der Folge Dennis Kracker noch ein paar Mal ran. Auf Seiten der Gäste wurde es eher nach Standards gefährlich, wobei das letzte Quäntchen Glück fehlte.

Nach etwas mehr als einer Stunde scheiterten Thaddäus Jell und Sebastian Leitmeier gleich doppelt im Doppelpack. Erst verlängerte Jell eine Schmidhuber-Ecke, wobei „Leiti“ bei seinem anschließenden Kopfball ans Außennetz traf, ehe Jell und Leitmeier abermals nach einem ruhenden Ball hintereinander beim Einschussversuch knapp scheiterten. Der nicht unverdiente Anschluss kam dann aber leider zu Spät aus „Anschöringer“-Sicht. Marinus Hillebrand zirkelte das Leder aus 40 Metern von halblinks auf den langen Pfosten, wo Freund und Feind vorbeirauschten und Freisings Keeper Dominik Schlerf das Leder durchrutschen ließ – 1:2. Mehr ging dann aber auch nicht mehr zusammen bei den Gästen.

 

Quelle: rosenheim24.de

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