Freising mit toller erster Hälfte

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Nur 35 Minuten benötigte der SE Freising, um in Markt Schwaben alles klar zu machen. Von der ersten Minute an setzte der SE Freising die Gastgeber unter Druck, deren Abwehr in der ersten halben Stunde keine Minute verschnaufen konnte und völlig überfordert war.

Bereits in der 4. Minute traf Kapar den Pfosten und drei Minuten später scheiterte Held alleine vor dem Tor an Torwart Leininger, als sein Heber etwas zu flach war. Sein Freistoß wieder vier Minuten später (11.) fand dann flach den Weg ins Tor. Nach einem Traumpass von Pech erzielte er in der 22. Minute das bereits vorentscheidende 0:2, dem er in der 35. mit einem verwandelten Foulelfmeter (an Hohlenburger) das 0:3 folgen ließ.

Bis zu Pause war der SEF drückend überlegen und hätte auch höher führen können. Die Abwehr spielte fehlerlos und Mittelfeld und Angriff machten mit Markt Schwaben, was sie wollten. Eine exzellente Vorstellung, so SEF-Sprecher Georg Appel.

Dass man nach so drückender Überlegenheit und klarer Führung etwas Gas raus nimmt, ist verständlich. In den zweiten 45 Minute übertrieb man es aber etwas zu sehr. Angriff und vor allem das Freisinger Mittelfeld stellten die Arbeit zeitweise völlig ein und Markt Schwaben bekam eine deutliche Feldüberlegenheit. Am Ergebnis änderte sich nichts, denn die Freisinger Abwehr spielte sehr solide weiter und ließ bis zum Schluss keine einzige gefährliche Tormöglichkeit zu.

Trainer Schütz war nach dem Spiel etwas sauer, denn man hätte auch in der zweiten Halbzeit viel Spaß haben können und einen Kantersieg herausschießen können. Anders gesehen kann man nur mit schlechten Argumenten kritisieren, wenn man auswärts in einer guten halben Stunde das Spiel entscheidet und keine einzige Möglichkeit des Gegners zulässt. So sahen die Markt Schwabener Zuschauer wenigstens das Bemühen der eigenen Mannschaft in der zweiten Hälfte, auch wenn es nicht erfolgreich war.

Pressemeldung SE Freising

 

Quelle: rosenheim24.de

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