SV Seeon/Seebruck - TSV Teisendorf 1:3

SV Seeon/Seebruck mit erneuter Heimniederlage

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Seeon. Der SV Seeon/Seebruck steckt in der Fußball-Kreisliga 2 montan in einer Krise: Die Elf von Ralf Rößler hat mit der zweiten Heimniederlage das dritte Spiel in Folge verloren. Gegen den Tabellenzweiten TSV Teisendorf gab es in der SVS-Arena eine 1:3-Niederlage, die in den Schlussminuten zu Stande kam. Die „Rothosen“ haben damit die Tabellenführung zurückgewonnen, während der SVS auf einem Abstiegsplatz steht.

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In der ersten Spielhälfte waren die Kräfte klar verteilt: Die Gäste spielten eine „starke erste Halbzeit“, wie es „Rothosen“-Coach Sepp Aschauer formulierte. Teisendorf übernahm von Beginn an das Kommando und zog ein sicheres Kombinationsspiel auf. Das schlug sich auch nach 13 Minuten zahlenmäßig nieder. Timo Fritzenwenger markierte die Führung für die Gäste, er nahm eine Rechtsflanke volley und ließ SVS-Torsteher Manuel Hömmerich keine Abwehrmöglichkeit – 0:1.

Hömmerich war in der Folgezeit zweimal auf der Hut, eine Granate flog dazu noch über den Winkel. Seeon/Seebruck hatte keine zwingende Tormöglichkeit. „In der Halbzeit haben wir die Missstände angesprochen, das hat meine Mannschaft nach dem Wechsel umgesetzt“. In der Tat zeigte sich der Tabellenvorletzte im zweiten Durchgang stark verbessert. Zwar hatten die Gäste die erste klare Möglichkeit durch Tobias Mayer, der aller auf Hömmerich zulief, aber am Goalie scheiterte (48.), doch dann folgten die 25 Minuten der Heim-Elf. Die ärgerten Aschauer: „Wir haben dort mit krassen Fehlern den Gegner stark gemacht“. Es ergaben sich drei tolle Möglichkeiten für die Seeoner, die am Ende mit dem Ausgleich gekrönt wurden. Nach einem Fehlpass in der Deckung kam Benedikt König an den Ball, sein Anschluss war zu schwach, Torwart Franz Schwangler konnte abwehren, beim Nachschuss rutschte Christian Zehetmaier aus (51.).

 Zwei Minuten später hatten die Fans schon den Torschrei auf den Lippen: Florian Linner bediente König in die Gasse, sein Drehschuss verfehlte nur um Millimeter das Ziel, die Kugel ging flach rechts vorbei. Ein weitere König-Knaller auf der Distanz war Beute von Schlussmann Schwangler, der aber trotzdem leichte Probleme im Nachthimmel hatte (57.). Das verdiente 1:1 fiel in der 77. Minute: Florian Linner bediente mit einem Diagonalpass Sebastian Wildmann, der alleine vor Schwangler die Nerven behielt und mit einem Flachschuss ins lange Eck zum Ausgleich traf.

Seeon/Seebruck hatte nun das Remis auf dem Schirm, doch die Gäste schlugen noch einmal eiskalt zu. An der Grundlinie kam der Ball glücklich zu Michael Zeiler, der passte in die Mitte und er kurz zuvor eingewechselte Mike Opara brauchte nur noch den Schlappen hinzuhalten – 1:2 (83.). Zwei Minuten später machte Timo Fritzenwenger mit seinem zweiten Tor den Deckel auf die Partie, er wurde von Maxi Streibl bedient und ließ Hömmerich aus 13 Metern keine Abwehrchance. „Meine Einwechselspieler haben die Sache gut gemacht“, freute sich Aschauer. Ralf Rößler dagegen war enttäuscht: „Das haben wir uns heute nicht verdient!“

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Pressemitteilung td

Quelle: rosenheim24.de

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