Fußball-Demonstration: Reichertsheim zerlegt Westerndorf!

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Der SV Reichertsheim war der Heimmannschaft gleich von Spielbeginn an in allen Belangen überlegen. Sie ließen dem SV Westerndorf keinen Platz zum Spielaufbau, da sie durch geschicktes verschieben die Räume sofort schlossen. Auch waren sie immer einen Schritt schneller und so konnte der SVW oft nur mit einem Befreiungsschlag klären.

Der Gegner hingegen nutzte die sich ihm gebotenen Räume und konnte sich öfters sehenswert durchs Mittelfeld kombinieren und so ist es nicht verwunderlich als in der 14. Minute das 0:1 fiel. Albert Schaberl war der Torschütze, sein Mitspieler konnte sich über links durchsetzen und legte den Ball auf ihn zurück und sein halbhoher Schuss landete im Tor.

Auch nach diesem Tor machten beide Mannschaften da weiter wo sie aufgehört hatten. Reichertsheim machte das Spiel und Westerndorf war nur mit klären beschäftigt und konnte sich öfters auch nur mit Fouls helfen.

Freistoß, Kopfball, Tor

So auch in der 33. Minute, ein Freistoß für Reichertsheim von der rechten Seite, dieser wurde mit dem Kopf von Lukas Gaier verlängert und hüpfte langsam in die lange Ecke zum 0:2.

Auch nach diesem Tor agierte der Gegner weiter souverän und konnte sich einige Chancen erarbeiten, wobei es ihnen die Heimmannschaft auch nicht schwer machte und ihnen immer wieder Räume zum kombinieren bot.

Dass es nur mit einem 0:2 in die Halbzeit ging, ist in erster Linie dem Westerndorfer Torwart Sebastian Eder zu verdanken, der mit drei Glanzparaden einen höheren Rückstand verhindern konnte. Erwähnenswert bei den Feldspielern ist auch noch Sebastian Hiltl, der öfters die Laufwege der Gegner erahnte und schlimmeres verhindern konnte. Aber er allein konnte es auch nicht richten.

Aus Sicht der Heimmannschaft hoffte man nun auf die zweite Halbzeit. Es konnte nur besser werden. Wurde es aber nicht.

Dreifach-Wechsel hilft Westerndorf nicht weiter

In der 49. Minute wechselte Harald Melnik gleich mal drei Spieler aus dem Mittelfeld aus und einer der eingewechselten Spieler, Florian Luge, kam nach einer Kopfballverlängerung zu einer kleineren Möglichkeit vor dem Torwart. Aber ihm versprang dabei der Ball.

Das war es aber auch schon mit den Möglichkeiten für die Heimmannschaft für eine längere Zeit, denn der SV Reichertsheim riss das Spiel wieder an sich und bekam nach einem Einwurf von Matthias Zagler für den SVW den Ball "geschenkt" und konnte sich in der 50. Minute mit einem Doppelpass über die linke Seite durchsetzen und so schob Andreas Hundschell den Ball unter dem Torwart ins Netz zum 0:3.

Weiterhin erspielte sich nur der Gegner Möglichkeiten und konnte nur durch Glanztaten vom Westerndorfer Torwart gestoppt werden. Erwähnenswert aus Sicht der Heimmannschaft ist noch die 71. Spielminute. Hier brachte Westerndorf die erste Flanke in den gegnerischen Strafraum. Diese brachte aber keine Gefahr.

 

In der 76. Minute läuft Andreas Hundschell auf das Westerndorfer Tor zu, Sebastian Eder kommt raus und will klären, aber anstatt den Ball ins Aus zu schlagen spielt er ihm die Kugel genau in die Füße und Hundschell muss nur noch von rechts außen in das leere Tor zum 0:4 einschieben.

Zweistelligkeit wäre sogar möglich gewesen

In der 80. Minute konnte sich die Heimmannschaft einmal über links durchsetzen und den Ball an die Strafraumgrenze zurücklegen, aber der Abschluss geht weder auf das Tor noch ins Aus und spiegelte die gesamte Leistung des SVW wieder. Im Anschluss an diese Aktion kam Westerndorf in der 81. Minute auf ihren ersten richtigen Torschuss, aber dieser ging genau auf den Torwart von Reichertsheim.

In der 88. Spielminute konnte sich wieder der Gegner über links durchkombinieren und sich eine Chance erarbeiten. Der Schuss wurde noch abgeblockt, aber der Nachschuss außerhalb des Strafraums in das linke untere Eck saß. Wieder war es Andreas Hundschell, der mit dem 0:5 sein drittes Tor machte.

In den letzten Minuten passierte nichts mehr und so kam aus Westerndorfer Sicht der erlösende Schlusspfiff.

 

 

Der Sieg in dieser Höhe für den SV Reichertsheim war hochverdient und er fiel nur nicht noch höher aus, weil Sebastian Eder im Tor einen guten Tag erwischt hatte. Sonst hätte es auch leicht zweistellig werden können. Westerndorf schaffte es, in diesem Spiel mehr Fehlpässe als normale zu spielen. (egg)

Quelle: rosenheim24.de

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