Aufstieg trotz Niederlage

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Alles war angerichtet beim TuS Bad Aibling: Der Aufstieg in die Bezirksliga Ost sollte im Derby an einem Freitagabendspiel gegen den ASV Au perfekt gemacht werden - schöner konnte der Fußballgott einen Termin nicht legen. Doch außer dem Wetter spielten auch die Gäste nicht mit und nahmen durch einen 2:1-Erfolg alle drei Punkte aus Aibling mit. Von Beginn an diktierte Au das Geschehen auf dem nassen Rasen. Die TuS-Spieler kamen mit den Platzverhältnissen überhaupt nicht zurecht und ließen auch die Aggressivität in der Balleroberung vermissen. So konnte Au in aller Ruhe sein Spiel aufziehen und sorgte immer wieder durch die schnellen Spitzen Ederer und Bachmeier, sowie dem quirligen Mittelfeldakteur Manuel Martin, für brenzlige Situationen in der nicht sattelfesten Aiblinger Abwehr. So war der Rückstand zur Halbzeit mit 0:2, durch die Tore von Bachmeier und Manuel Martin, durchaus verdient. Beim ersten Treffer stand Ederer nach einer scharfen Hereingabe goldrichtig und schob aus sieben Metern ein, ehe Martin zehn Minuten später aus 25 Metern erfolgreich war. Mit mehr Mut kam der TuS aus der Kabine und wollte das Blatt nochmal wenden. Aber zunächst waren wieder die Auer dran und hatten durch Ederer und Bachmeier in der 52. Minute eine Doppelchance zum vorentscheidenden 3:0. Beide scheiterten jedoch an einem Verteidiger oder am Torwart. Ab der 55. Minute dominierte nun der TuS eindeutig. Au verlegte sich gänzlich aufs Kontern. Die Gastgeber waren aber nachwievor nur durch Weitschüsse von Riebel und Katozka richtig gefährlich. In der 78. Minute traf Celik aus 6 Metern, nach Flanke von links, nur den linken Innenpfosten, der Ball kullerte auf der Linie in Richtung des anderen Pfostens, doch kein TuS-Spieler war in der Lage, den Ball ins Netz zu befördern. Hoffnung keimte dann im TuS-Lager auf, als Kapitän Paul Krabichler in der 83. Minute eine Freistoßflanke von links von „Max“ Akdogan mit dem Hinterkopf ins lange Eck zum Anschlusstreffer verlängerte. Nun wurden die Aiblinger Angriffsbemühungen noch intensiver. Man wollte diesen einen Punkt doch noch holen. Sinan Celik hatte dann in der 88. Minute mit dem Kopf aus wenigen Metern die große Chance den Ausgleich zu erzielen, aber er köpfte den Ball Torwart Dorsch in die fangbereiten Arme. Au überstand dann auch noch die fünfminütige Nachspielzeit schadlos und konnte sich über einen Dreier beim Erzrivalen freuen. Für den unrühmlichen Höhepunkt der Partie sorgte aber ASV-Keeper Dorsch, der nach Spielende wegen Schiedsrichterbeleidigung noch den roten Karton sah. Für Erlösung auf Aiblinger Seite sorgte dann am späten Samstagnachmittag die Nachricht, dass der SV Nußdorf den SV Aschau bezwingen konnte und den TuS somit zum Meister machte. Hierzu natürlich herzlichen Glückwunsch von der Beinschuss-Redaktion. (weg/ste)

 

Quelle: rosenheim24.de

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