Grassau beinahe gestrauchelt

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Nach 6 Siegen hintereinander, musste sich der ASV Grassau in Prien mit einem Remis zufrieden geben. Wenn man aber den Spielverlauf betrachtet, dann darf man auch mit dem gewonnen Punkt zufrieden sein. Der TuS Prien konnte nach langer Zeit fast wieder in Bestbesetzung antreten und dies war klar erkennen. Die Mannschaft von Trainer Harry Mayer schaffte es, die Räume im Mittelfeld stets eng zu machen und so das sonst gefährliche Grassauer Aufbauspiel aus dem Mittelfeld heraus, zu unterbinden. Ein Nachteil für den ASV war natürlich, dass der routinierte Tobias Hörterer bereits nach 20 Minuten verletzt ausfiel, denn seine Ballsicherheit wäre gegen einen, an diesem Tag so laufstarken Gegner wie Prien, absolut gefragt gewesen. So ergab sich ein schnelles und intensives Match, bei dem jedoch Torchancen Mangelware waren. So fiel das 1:0 durch den TuS Prien über eine Standardsituation.

Nach einem Foul auf der rechten Seite, wurde der Freistoß lang vor das Tor von Markus Gschoßmann geschlagen, wo ihn Georg Hartl mit dem Kopf aus etwa 7 Meter in die Maschen köpfte (35.). Fast hätte der TuS Prien sogar noch vor der Halbzeit das 2:0 erzielen können, als die Grassauer Abwehr den Ball in Bedrängung, fast ins eigene Tor bugsiert hätte. Nach der Halbzeit das gleiche Spiel: Prien war läuferisch und besonders technisch in der Lage den zuletzt stark aufspielenden Grassauern Paroli bieten zu können. Letztlich war es somit wieder eine Standardsituation die den Ausgleich brachte. Der kämpferisch auffallende Daniel Clews wurde 20 Meter vor dem Tor gefoult. Der Grassauer Mannschaftkapitän Thomas Sollacher legte sich den Ball zu Recht und knallte ihn scharf unter die Latte. Der sonst sichere Stefan Mehlhart im Priener Tor, war gegen diesen Gewaltschuss machtlos (79.).

Kurz vor Schluss der Partie konnte Johannes Semmler alleine auf den Grassauer Keeper zulaufen. Aber Markus Gschoßmann wartete lange, behielt die Nerven und konnte den Ball in dieser 1:1 Situation glänzend abwehren. „Ich kann mit dem Unentschieden bestens Leben“; meinte Grassaus Coach Viktor Gruber nach dem Abpfiff. „Mit einem TuS Prien in dieser Aufstellung und mit dieser technischen Fertigkeit, werden in unserer Liga auch andere Vereine noch ihre Probleme bekommen!“

Mit diesem Unentschieden ist zwar der ASV Grassau auf den 3. Platz in der Tabelle zurückgefallen, hat aber am nächsten Samstag im Lokalderby gegen den TSV Bernau wieder alle Karten selbst in der Hand.

Pressemitteilung ASV Grassau

 

Quelle: rosenheim24.de

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