Waging schickt Heimstetten mit vier Toren nach Hause

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Coach Berni Zeif hatte einige Umstellungen, wegen Verletzungen und Urlaub vornehmen müssen. Das schwächte das Team allerdings nicht. Auch die Heimstettener hatten Aufstellungsprobleme. Die „Seerosen“ spielten eine hervorragende Partie. Sie machten von Anfang an enormen Druck, ließen ihren Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Heimstetten hatte in der Defensive enorme Probleme mit den schnellen Waginger Außenpositionen. Im Mittelfeld und in der Offensive ging bei den Gästen gar nichts. Die Defensivabteilung der Platzherren stand bombensicher. Der SV Heimstetten war in diesem Spiel überfordert und mit 0:4 noch gut bedient. Die „Seerosen“ sind mit diesem Dreier auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. Das ist eine tolle Leistung. Hut ab vor dem Zeif-Team.

Die Torfolge: Schon in der 6. Minute der Führungstreffer der Platzherren, als sich Manuel Sternhuber und Maxi Hösle durch den Gästestrafraum spielten und Timothy Hoferer den Ball ins eigene Tor stolperte. Das 2:0 ging in der 11. Minute auf Rechnung von Manuel Karlstetter, der seine Schnelligkeit ausspielte, einen langen Flugball von Wolfgang Gabler aufnahm und das Spielgerät im Kreuzeck versenkte. In der 44. Minute erhöhten die Waginger durch Manuel Sternhuber, der einen tollen Pass von Wolfi Schneckenpointner aufnahm und mit der Hacke verwandelte, auf 3:0. In der 52. Minute steckte wieder Wolfi Schneckenpointner den Ball durch die Gästeabwehr. Manuel Sternhuber spielte noch Goalie Konstantin Riedl aus und verwandelte zum 4:0.

Spielsituationen: In der 7. Minute scheiterte Manuel Karlstetter am glänzend reagierenden Konstantin Riedl. Die einzige Torchance in Hälfte eins hatten die Gäste in der 16. Minute durch Michael Hofstetter, der an Michael Endlmeier scheiterte. In Minute 25 ein tolles Passspiel von Veit Gröbner auf Manuel Karlstetter, der von der Torauslinie in den Strafraum flankte. Maxi Hösle verfehlte nur knapp. Nur eine Minute später dezimierten sich die Gäste selbst, als Timothy Hoferer den allein aufs Tor zulaufenden Manuel Sternhuber, als letzter Mann, von hinten foulte. Die Konsequenz war die rote Karte. Danach konnte sich Konstantin Riedl nochmals auszeichnen. In der 40. Minute landete ein Freistoss-Knaller von Maxi Hösle an der Torlatte .Eine Minute später bediente Manuel Karlstetter Wolfi Schneckenpointner, der knapp am Tor vorbei zielte. Hier hätte er besser quer auf den gut postierten Maxi Hösle spielen sollen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielten sich Wolfi Schneckenpointner und Veit Gröbner durch die Gäste-Defensive und bedienten Maxi Hösle, der wieder nur die Torlatte traf. In der 51. Minute scheiterte auf Gästeseite Michael Schwindl mit einer guten Chance kläglich. Vier Minuten später landete ein Schuss von Wolfi Schneckenpointner auf der Torlatte. Eine tolle Reaktion zeigte Konstantin Riedl in der 66. Minute bei einem 20-Meterschuss von Patrick Quast. In der 77. Minute scheiterte Wolfi Schneckenpointner nur knapp. Ein schöner Spielzug der „Seerosen“ in der 79. Minute über Wolfi Schneckenpointner und Johannes Barmbichler auf Patrick Quast, dessen Schuss knapp über das Tor ging. Eine Minute später scheiterte Niki Maier, nach einem Pass von Wolfgang Gabler, allein Vor Konstantin Riedl. Eine tolle Chance vergaben die Platzherren in der 84. Minute, als Tobias Hösle einen Freistoss in den Strafraum spielte, sich aber Maxi Hösle und Michael Fuchs gegenseitig behinderten.

 

Fazit: Mit diesem Sieg und den magischen 40 Punkten dürfte sich die „Seerosen“ gesichert haben und auch in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielen. Die Zeif/Quast Truppe hat bis dato viel erreicht. Für die nächste Saison wird der Kader komplett beieinander bleiben. Damit kann das Trainerteam eine gute Planung vorbereiten. (klu)

Quelle: rosenheim24.de

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