Bezirksliga Ost: Der 4. Spieltag

SVO schießt Kolbermoor ab, sechs Tore in Saaldorf!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der TSV Ampfing hat den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht und Waging mit 4:1 nach Hause geschickt.

26 Tore in fünf Partien mit Beteiligung unserer Teams aus den Gebieten: Der vierte Spieltag in der Bezirksliga Ost hatte es in sich! Unser Sammler gibt einen kurzen Überblick über die Begegnungen!

VfL Waldkraiburg - SC Baldham Vaterstetten 2:5

Bereits am Samstag fand die Partie zwischen Waldkraiburg und Vaterstetten statt. Zum Artikel einfach hier klicken.

TSV Ampfing - TSV Waging am See 4:1

Der TSV Ampfing hat den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht: Am vierten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost hat die Mannschaft von Trainer Gzim Shala in ihrem dritten Spiel einen 4:1-Erfolg gegen den TSV Waging gelandet und steht nun mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage im Mittelfeld der Liga. „Für uns war wichtig, dass wir die drei Punkte geholt haben. Es war sicher noch nicht alles gut, was wir gemacht haben, aber vier Tore zu schießen, ist schon mal eine Ansage“, freute sich Shala über seinen ersten Dreier als Ampfinger Coach, während auf der anderen Seite Stefan Hinterreiter, der erneut den urlaubenden Ali Gezer vertrat, haderte: „Ampfing hat uns wenig getan, aber in acht Minuten haben wir das Spiel verloren. Beim ersten Tor ist den Ampfingern der Ball vor die Füße gesprungen und bei den beiden nächsten Toren haben wir schlecht verteidigt. In der Defensive dachten wir, dass wir so schnell keine Problem bekämen, aber nach den ganzen Ausfällen mussten wir die Viererkette neu zusammenstellen, was grundsätzlich bis auf die zwei Situationen ja auch funktioniert hätte.“

Service:

° Zum Spieltag

° Zur Tabelle

Dabei hatten die Waginger die erste dicke Möglichkeit gleich zu Beginn, als Thomas Hofmann durch war, aber nur die Stange des Tornetzes traf. „Wenn wir da treffen, sieht die Sache anders aus“, so Hinterreiter. Shala war froh, dass in dieser Szene nichts passiert ist und dass auch Bernhard Mühlbacher in der 23. Minute den Führungstreffer verpasst hat: „Wir waren nervös und wären noch nervöser geworden, wenn wir in Rückstand geraten wären.“ So aber flog Matze Huber in der 33. Minute ein abgewehrter Ball direkt vor die Flinte und der Kapitän markierte souverän den Führungstreffer. Daran hatten die Seerosen erst einmal zu knabbern und ehe sie die bittere Pille verdaut hatten, war der Drops schon gelutscht: Eine Hereingabe von Stefan „Enzo“ Oberbauer spitzelte Jo Schreiber zu seinem ersten Ampfinger Treffer in die Maschen (42.) und als die komplette Waginger Abwehr schon von der Halbzeit träumte, schlug Huber nach Steilpass von Liviu Pantea erneut zu (43.)

Waging gab sich trotz des Drei-Tore-Rückstandes auch nach der Pause noch längst nicht geschlagen, versuchte das Blatt zu wenden, hatte eine dicke Gelegenheit durch Bernhard Mühlbacher (62.) und kam nach einer Monsterchance von Schreiber (67.) in der 69. Minute zum 3:1, weil Hofmann einen Schnitzer in der Ampfinger Defensive bestrafte. In der 85. Minute machte Alin Ionas nach Flanke von Christian Richter per Kopf den Deckel drauf, als Wagings Keeper Josef Sailer den Ball zwischen den Fingern hindurch gleiten ließ - böser Schnitzer, den der Seerosen-Keeper kurze Zeit später mit einer tollen Parade im 1:1 gegen Ioans wieder wett machte. (90.)

MB

TSV Ampfing - TSV Waging

TSV Ottobrunn - ASV Au 1:3

Dank eines 3:1-Erfolgs beim TSV Ottobrunn bleibt der ASV Au auch weiterhin Spitzenreiter der Bezirksliga Ost. Ottobrunn hingegen rutscht durch die Niederlage auf den siebten Rang ab.

Bereits in der 22. Minute ebneten die Auer durch das 1:0 von Dominic Reisner den Weg zum Auswärtserfolg. Kurz vor der Pause legte Simon Kapsner in der 40. Minute mit seinem 2:0 nach.

Die Gastgeber gaben sich jedoch noch lange nicht auf. In der 61. Minute gelang durch Georgios Rafail Dimakopoulos der ersehnte Anschlusstreffer. Ein zweiter Treffer wollte allerdings nicht gelingen. In der Schlussminute erzielten die Gäste dann noch den finalen Schlag zum 3:1 Endstand.

SV Saaldorf - TSV Moosach 3:3

Der SV Saaldorf wartet trotz einer super Mannschaftsleistung weiter auf seinen ersten Dreier in der Bezirksliga. Das Team von Mathias Rehrl und Franz- Xaver Butzhammer hat sich gegen den TSV Moosach – Grafing nicht belohnt. Eine Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte reichte leider nicht zum erhofften Sieg gegen clevere Gäste die bereits zwei Siege in der noch jungen Saison aufzuweisen hatten. Beim TSV Moosach – Grafing zog Spielertrainer Markus de Prato die Fäden und setzte seine Mitspieler immer wieder geschickt in Szene. Beim SV Saaldorf musste zehn Minuten vor dem Spielende leider der überragende Innenverteidiger Stefan Pöllner verletzungsbedingt den Platz verlassen. Die zahlreichen Zuschauer sahen auf alle Fälle einen bis zur letzten Spielminute spannende Bezirksligapartie.

In der 9. Spielminute spielte SVS Keeper Christian Streitwieser denn Ball zu Stefan Pöllner, der drosch die Kugel über 70 Meter in den Lauf von Michael Hauser, dieser schüttelte noch seinen Gegenspieler ab und traf aus sieben Metern ins lange Eck zum 1:0. Zwei Minuten später erhielten die Gäste vom souveränen Referee Florian Reitmair (SV Wielenbach) einen Freistoß zugesprochen, den Spielertrainer Markus de Prato über die Mauer zirkelte, Torwart Streitwieser aber war auf dem Posten und fing die Kugel sicher. Zehn Minuten später hinderte Richard Kunz im letzten Moment Gästestürmer Matthias Schuster am erfolgreichen Einschuss. Im Gegenzug wurde Michael Hauser auf die Reise geschickt und passte scharf zur Mitte, dort kam Michael Schreyer um den berühmten Schritt zu kurz. Eine Minute später fand eine Freistoßflanke von Christoph Voitswinkler Daniel Armstorfer, dessen Kopfball ging aber knapp am Pfosten vorbei.

In der 28. Minute flankte Özkan Öztürk auf den freistehenden Sandro Giovannini und der erzielte mit dem Kopf den 1:1 Ausgleich. Fünf Minuten später schlugen die Gäste erneut zu, Ronald Maltopol steckte durch für Matthias Schuster, der drehte sich noch um seinen Gegenspieler und traf ins lange Eck zum 1:2. Nach 40 Spielminuten narrte Michael Hauser zwei Gegner, sein Schuss aus 16 Metern ging hauchdünn am langen Pfosten vorbei.

Gleich nach dem Seitenwechsel erkämpfte sich SVS Kapitän Johannes Hafner im Mittelfeld den Ball und erkannte, dass Gästekeeper Michael Pohn zu weit vor seinem Kasten postiert war, der Heber aus fast 40 Metern landete aber knapp neben dem Tor. In der nächsten Szene wurde der agile Marinus Hillebrand 20 Meter vor dem Tor gefoult. Den fälligen Freistoß zirkelte Michael Hauser um die Mauer zum 2:2 Ausgleich.

65 Minuten waren gespielt als sich Michael Hauser den Ball erkämpfte und sofort Michael Schreyer bediente, der schlug die Kugel aus kurzer Distanz durch die Beine von Gästekeeper Pohn zum 3:2 ins Netz. Nach 72 Minuten flankte Christoph Voitswinkler wieder zu Daniel Armstorfer, der legte per Kopf zurück auf Michael Hauser, der Saaldorfer Goalgetter traf die Kugel aber nicht voll, so dass Keeper Pohn die Situation bereinigen konnte. In der 82. Minute fuhren die Hausherren einen Konter, Hauser bediente Michael Schreyer und der leitete sofort weiter zum eingewechselten Simon Zebhauser, dessen Schuss fiel aber zu schwach aus, Keeper Pohn konnte mit Fußabwehr klären. Die Gäste bestraften dies prompt, auf der linken Seite ist plötzlich Matthias Schuster durch, drang in den Strafraum ein und schob Keeper Streitwieser den Ball durch die Beine zum 3:3 Endstand.

Pressemeldung: SV Saaldorf

SV-DJK Kolbermoor - SV Ostermünchen 0:4

Ein großes Ausrufezeichen setzte der Aufsteiger aus Ostermünchen am Sonntagnachmittag beim Derby in Kolbermoor. Am Ende gewannen die Gäste an der Turneralm mit 4:0 vor knapp 250 Zuschauern.

„Wir haben heute einige Geschenke verteilt“ konsternierte ein sichtlich ratloser Nenad Grizelj nach dem Spiel. Das erste davon bereits in der fünften Minute. Torhüter Marcel Feret verstolperte einen Rückpass als er von Stürmer Andreas Niedermeier unter Druck gesetzt wurde. Der Ball landete direkt bei Emre Aykac, der aus kurzer Entfernung ins leere Tor zur frühen Führung traf - gegen seine alten Teamkollegen. Bis zur Halbzeit hatte die Hertopark-Elf zwar mehr vom Spiel, ohne allerdings wirklich zwingende Chancen zu kreieren. Zwei gerade noch abgeblockte Schüsse und einige Versuche aus der Distanz waren die magere Ausbeute. Auf der Gegenseite hatte Thomas Hanslmaier die Chance aufs zweite Tor, sein Schuss von halblinks im Strafraum sauste knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nach der Pause passierte lange Zeit nicht viel. Ab der 65. Minute begann das Spiel allerdings an Fahrt aufzunehmen. Ein Niedermeier-Schuss, den er gerade noch im Fallen aufs Tor brachte, wurde von Kolbermoors Florian Ludwig und letztlich von Feret auf der Linie gehalten. Kurz darauf war erneut Niedermeier nach einem schönen Zuspiel von Bernd Schiedermeier schon auf und davon, verstolperte aber seinen Abschluss halbrechts im Sechzehner. Da hätte durchaus schon mehr daraus werden können. Direkt im Gegenzug fast der Ausgleich. Fatih Demirkiran spielte auf den mitgelaufenen Cesare Ratti, dessen Schuss noch leicht abgefälscht knapp am Tor vorbeifliegt. Im Anschluss an die Ecke setzte ein Kopfball nur auf dem Tornetz auf. Danach folgte der große Auftritt von SVO-Angreifer Florian Schinzel. Zunächst scheiterte er noch mit einem Schuss am Querbalken, ehe er kurz darauf die Führung ausbaute. Niedermeier lief nach einem Zuspiel gerade noch in der eigenen Hälfte los, steuerte alleine auf Feret zu, legte quer auf Schinzel, der leichtes Spiel hatte und nur noch einschieben brauchte (74.).

Drei Minute später war es wieder eine Kombination der beiden, die zum vorentscheidenden 3:0 führte. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der Heimelf nutzte Schinzel die kurze Unsortiertheit aus, umspielte zwei Verteidiger, spielte einen Doppelpass mit Niedermeier und traf aus rund elf Metern ins Tor. Direkt darauf belohnte sich der Vorlagengeber selbst. Ridvan Tuna lief in abseitsverdächtiger Position von rechts auf das Tor zu, legte quer zu Niedermeier, der souverän zum Endstand traf. Von den Gastgebern kam in der zweiten Halbzeit nicht mehr allzu viel, lediglich ein paar harmlose Fernschüsse.

Die Stimmen der beiden Trainer nach dem Spiel waren relativ identisch, beide sahen einen verdienten, wenn auch um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallenen Sieg. Ein zufriedener SVO-Trainer Manfred Thaler sagte: „Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg verdient. Wir waren lauffreudiger, aggressiver, konzentrierter und wollten das Spiel mehr gewinnen.“ In die gleiche Kerbe schlug auch Grizelj: „Wir waren heute nicht zwingend genug, sodass die Niederlage absolut in Ordnung ist. In dieser Verfassung spielen wir nur um den Klassenerhalt, alles andere ist momentan nicht unser Anspruch.“

Pressemeldung: SV-DJK Kolbermoor

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bezirksliga Ost

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare