Kein Sieg, keine Tore, zu viel Angst - 1860 tritt auf der Stelle

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Aus dem Jahnstadion berichtet Tobias Ruf

Die sportliche Lage beim TSV 1860 Rosenheim wird immer bedrohlicher. Auch gegen den direkten Konkurrenten aus Raisting blieben die Rothosen wieder ohne Sieg.

Der TSV und der SV Raisting trennten sich in einer schwachen Bayernligabegegnung mit 0:0-Unentschieden. Nach dem Sieg des Stadtrivalen Sportbund Rosenheim in Unterföhring beträgt der Rückstand der Sechziger auf den Relegationsplatz bereits vier Punkte.

"Wir haben einfach noch zu viel Angst, uns fehlt die Durchschlagskraft". 1860-Trainer Patrick Peltram fasste die Partie treffend zusammen und wies auf das alte Dilemma der Rosenheimer in dieser Spielzeit hin.

Raisting lässt beste Chancen aus

Die Innstäfter schießen keine Tore, ganze acht Treffer haben sie in 15 Spielen markiert. Auch gegen das Kellerkind aus Raisting wollte der Offensivknoten nicht platzen, unter dem Strich standen nur zwei Torgelegenheiten.

Florian Radlmaier scheiterte nach knapp 30 Minuten mit einem abgefälschten Schuß, der knapp am Gehäuse von Urban Schaidhauf vorbeiging. In der zweiten Hälfte versuchte Ivan Karakostov sein Glück, doch sein Abschluß aus gut 16 Metern landete in den Armen des Gästekeepers.

Im Gegenzug hätte Raisting die Partie in der zweiten Hälfte entscheiden müssen. Ludwig Huber stand gut 20 Minuten vor Schluss völlig frei vor Patrick Schorpp, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Wenige Minuten später hatte Georg Reich den Sieg auf dem Fuß, der Ball des Mittelfeldspielers ging aber am Kasten vorbei.

Neun Spiel ohne Torerfolg

So verließen beide Mannschaften mit hängenden Köpfen den Platz, besonders für 1860 ist dieses Resultat ein herber Rückschlag. "Gegen keinen direkten Konkurrenten haben wir zuhause gewonnen, diese Punkte fehlen uns", sagte ein sichtlich enttäuschter Peltram nach dem Spiel gegenüber Beinschuss.de.

Im heimischen Jahnstadion sind die Sechziger noch gänzlich ohne Sieg, der Offensivschuh drückt mehr denn je. In nur sechs Spielen haben die Rosenheimer getroffen, das ist für die Bayernliga schlicht und ergreifend zu wenig.

Bereits am Freitag müssen es die Rothosen besser machen, um den Anschluß an das rettende Ufer nicht noch weiter zu verlieren. Dies wird beim Gastspiel in sonthofen aber ein denkbar schweres Unterfangen.

Quelle: rosenheim24.de

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