Flintsbacher Sieg im Kellerderby

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ASV Flintsbach - SV Nußdorf II 2:1 (1:1)

Tore:

0:1 (29.) Georg Laar köpft nach einem Freistoß nach Fehler von Alexander Dietzsch ein;

1:1 (45.) Robert Krapfl überwindet Schuster mit einem abgefälschten, aber nicht unhaltbar erscheinenden Schuß;

2:1 (82.) Markus Obermair zieht aus gut 25 Metern ab, sein Schuß senkt sich hinter Schuster ins Tor.

Wichtige drei Punkte im Abstiegskampf holte der ASV Flintsbach im Lokalderby gegen den Tabellennachbarn aus Nußdorf und verließ somit vorläufig wieder die Abstiegsränge. In einem Spiel, das vor ordentlicher Kulisse insgesamt gesehen mehr Krampf und Kampf als gelungene Aktionen auf beiden Seite zeigte, erwischten die Gastgeber den besseren Start. Robert Krapfls Schuß konnte Peter Schuster im Nußdorfer Tor nach drei Minuten parieren, nach zehn Minuten klärte Alexander Gsinn bei einem Schuß von Flintsbachs Neuzugang Manuel Jasny für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie, und unmittelbar darauf konnte Erich Winter per Kopf Schuster ebenfalls nicht überwinden. Danach verflachte das Spiel, der ASV konnte nach der roten Karte für Gsinn wegen groben Foulspiels an Winter, welche nicht mehr weiterspielen konnte, zunächst mit seiner numerischen Überlegenheit wenig anfangen und wurde kurz darauf vom Führungstreffer der Kreisligareserve kalt erwischt. Die Antwort der Heimmannschaft war ein Lattenkopfball von Marinus Krapfl unmittelbar nach dem Anstoß. Für den Ausgleich mit dem Pausenpfiff benötigte die Flintsbacher Elf aber die Mithilfe des bis dahin tadellos haltenden Nußdorfer Schlußmanns.

Nach Wiederanpfiff im zweiten Durchgang kam zunächst das Schlußlicht zu seiner zweiten (und wie sich im weiteren Verlauf zeigen sollte, auch zur letzten) Chance in diesem Spiel, doch Georg Laar wurde nach 48 Minuten entscheidend gestört. Die Heimmannschaft erspielte sich weiter ein Übergewicht an Chancen, doch zunächst konnten weder Vladislav Reger (66.) noch Andreas Lagler (80.) Schuster überwinden, erst Abwehrspieler Markus Obermair konnte mit seinem sehenswerten Weitschuß zwei Minuten später den Bann brechen. Auch nachdem durch Peter Trattners gelb-rote Karte der zahlenmäßige Gleichstand auf dem Platz wieder hergestellt war, geriet der Flintsbacher Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr, Reger (86.) und Lagler (88.) hätten die Nerven der Flintsbacher Anhänger beruhigen können, diese mußten somit bis zum Schlußpfiff um den zweifellos verdienten, aber nicht überzeugenden Sieg zittern.

 

Pressemitteilung Stefan Holzner

Quelle: rosenheim24.de

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