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Bilanz zu Fusion der Eisstockbezirke Alötting und Mühldorf nach fast genau einem Jahr

Regionalfußball

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"Sport mit bayerischem Lebensgefühl"

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Altötting/Mühldorf - Vor fast genau einem Jahr haben die Eisstockbezirke AÖ und MÜ fusioniert. Nach anfänglicher Skepsis hat sich das als guter Schachzug erwiesen. 

Momentan ist der Eisstocksport durch die bevorstehende WM in Waldkraiburg wieder in aller Munde. Grund genug, gemeinsam mit dem Eisstocksportkreis 200 Altötting-Mühldorf Bilanz zum letzten Jahr zu ziehen. Denn die ehemals separaten Kreise sind seit Januar 2011 zu einem Bezirk zusammengeschmolzen. "Im Nachhinein muss man sagen, das war ein guter Schritt," so der stellvertretende Vorsitzende Erich Limmer gegenüber Innsalzach24. "Organisatorisch ist es absolut positiv. Vor allem dadurch, dass die Keltenhalle in Burgkirchen geschlossen wurde und wir somit eh nur noch in Waldkraiburg trainieren können," erklärt Limmer. Kameradschaftlich und unkompliziert verlaufe auch die Zusammenarbeit im Vorstand. "Gerade bei den WM-Vorbereitungen hat sich herausgestellt, wie hilfreich es war, durch den Zusammenschluss mehr helfende Hände zu Verfügung zu haben," so der stellvertretende Vorsitzende.

Ausstellungseröffnung

Am Dienstagabend, den 31. Januar, um 19 Uhr eröffnet im Waldkraiburger Rathaus im Rahmen der WM die Ausstellung zur Geschichte des Eisstocksports.

Vor einem Jahr war die Stimmung bezüglich der Fusion allerdings noch nicht so entspannt. Laut Limmer sei man skeptisch gewesen, ob ein Zusammenschluss wirklich nötig sei. "Wir hatten Sorge, dass die einzelnen kleinen Vereine in einem so großen Kreis kein Gehör mehr finden würden," erinnert sich der Stockschütze. "Diese Sorgen haben sich inzwischen aber als nichtig herausgestellt.

Sehr positiv habe sich die Fusion auf das Nachwuchsproblem ausgewirkt. "Wir im Kreis Altötting hatten in jüngerer Zeit schon sehr mit mangelndem Interesse der Jugend zu kämpfen", bestätigt Limmer. "Durch die Fusion ist das besser geworden. Wir haben jetzt eine größere Reichweite." Auch die WM trage hier natürlich einen großen Teil bei. "Das ganze ist sehr medienwirksam. Und wir sind sehr interessiert, dass dieser Sport mit bayerischem Lebensgefühl nicht ausstirbt," so der stellvertretende Vorsitzende.

Warum Eisstockschießen so viel Spaß macht

"Für mich ist ausschlaggebend, dass man diesen Sport nicht nur fünf oder sechs Jahre aktiv und professionell ausüben kann, wie andere Sportarten", erklärt Limmer seine Sportleidenschaft. "Auch wenn man älter ist, kann man noch Leistung bringen, ebenso kann man in sehr jungen Jahren schon was erreichen." Und natürlich sei das Eisstockschießen ein traditioneller bayerischer Sport. "Da steckt so viel bayerisches Lebensgefühl drin - das schweißt zusammen!"

ds

Rubriklistenbild: © pa

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