| Name: | Noch tausend Worte |
| Regisseur: | Brian Robbins |
| Schauspieler: | Eddie Murphy, Cliff Curtis, Kerry Washington |
| Jahr: | 2008 |
| Länge: | 91 |
| Land: | USA |
| Genre: | Komödie |
| Verleih: | Paramount |
| Starttermin: | 21.06.12 |
Die Idee ist nicht schlecht: Jeder Mensch darf so viele Worte sprechen wie Blätter an seinem Lebensbaum hängen. Wenn das letzte Wort gesprochen, das letzte Blatt herabgefallen ist, stirbt er. Dieses schlichte Bild war offensichtlich Ursprung für Brian Robbins’ ebenso schlichte Komödie „Noch 1000 Worte“. Eddie Murphy spielt den wortgewandten Literaturagenten Jack McCall. Die konstanteste Beziehung in seinem Leben ist die zu seinem Assistenten Aaron. Ehefrau Caroline (Kerry Washington) und Kind müssen zusehen, wo sie bleiben im durchorganisierten Alltag des Egozentrikers.
Doch „Noch 1000 Worte“ krankt nicht nur am mittelmäßigen Drehbuch, sondern an der Besetzung der Hauptrolle. Eddie Murphy ist seit Dekaden der Labersack vom Dienst. Das ist mal witziger, mal weniger. Ihn in diesem Film aber nun seines Markenzeichens zu berauben ist etwa so geglückt wie der Versuch, Bruce Willis 90 Minuten ins Gipsbett zu packen.
Ulrike Frick


