zackige Pisten

Große Berge unter einem Big Sky - Skifahren in Montana

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Die Nordseite des Lone Mountain im Abendlicht. Nicht nur die Berge bezaubern in Big Sky - sondern auch der Himmel. Foto: Big Sky Resort
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Die Nordseite des Lone Mountain im Abendlicht. Nicht nur die Berge bezaubern in Big Sky - sondern auch der Himmel.
Sportlich unterwegs: Das Skigebiet Big Sky hat jede Menge steile und zackige Pisten, die den ambitionierten Skifahrer fordern. Foto: Big Sky Resort/Lonnie Ball
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Sportlich unterwegs: Das Skigebiet Big Sky hat jede Menge steile und zackige Pisten, die den ambitionierten Skifahrer fordern.
Große Berge und ein weiter Himmel: Big Sky liegt in Montanas Südwesten und bietet besonders viel Pistenfläche pro Person. Foto: Big Sky Resort/Chris Kamman
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Große Berge und ein weiter Himmel: Big Sky liegt in Montanas Südwesten und bietet besonders viel Pistenfläche pro Person.
Big Sky hat zwar eine Reihe von tollkühnen Pisten, doch auch Anfänger finden hier passende Abfahrten - allerdings unterhalb der Baumgrenze. Foto: Heike Schmidt
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Big Sky hat zwar eine Reihe von tollkühnen Pisten, doch auch Anfänger finden hier passende Abfahrten - allerdings unterhalb der Baumgrenze.
Mit Sicherheit nichts für Anfänger: das Big Couloir, das viele gute Skifahrer als "Must have" auf ihrer Traum-Abfahrtsliste haben. Foto: Big Sky Resort/Michel Tallichet
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Mit Sicherheit nichts für Anfänger: das Big Couloir, das viele gute Skifahrer als "Must have" auf ihrer Traum-Abfahrtsliste haben.
Pistenspaß auch für Snowboarder: In Big Sky haben Wintersportler besonders viel Platz - und langes Anstehen an den Liften gibt es auch nicht. Foto: Big Sky Resort/Michel Tallichet
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Pistenspaß auch für Snowboarder: In Big Sky haben Wintersportler besonders viel Platz - und langes Anstehen an den Liften gibt es auch nicht.
Dem Himmel ganz nah: Skifahren in Big Sky. Foto: Heike Schmidt
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Dem Himmel ganz nah: Skifahren in Big Sky.
Ab ins Skigebiet! Lange warten müssen Skifahrer in Big Sky nicht. Es gibt mehr als 300 benannte Abfahrten und 34 Lifte. Foto: Heike Schmidt
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Ab ins Skigebiet! Lange warten müssen Skifahrer in Big Sky nicht. Es gibt mehr als 300 benannte Abfahrten und 34 Lifte.

Big Sky war das größte Skigebiet der USA. Seit diesem Winter ist es nur noch das zweitgrößte. Doch das ist ganz egal. Denn so einsam wie auf den Pisten hier im Süden Montanas ist es kaum irgendwo.

Big Sky () - Big Sky heißt das Skigebiet hier, wobei Big Mountain passender wäre. Über 23 Quadratkilometer Schneespielplatz verteilen sich auf vier miteinander verbundenen Gipfeln. Es gibt mehr als 300 Abfahrten und 34 Lifte. Das Skigebiet in Montanas Südwesten ist das zweitgrößte der USA.

In dieser Saison hat das Park City Mountain Resort in Utah Big Sky erstmals an Größe übertrumpft. Gäbe es aber einen Preis für die Pistenfläche pro Kopf, wäre Big Sky wohl immer noch Sieger. Fernab von Millionen-Metropolen und touristischen Trampelpfaden hat hier jeder Wintersportler durchschnittlich zwei Football-Spielfelder für sich - so rechnet es die PR-Abteilung vor.

Gründer, Pistenpate und Lokalpatriot Chet Huntley war Medienprofi. Der in den 50er Jahren bekannte NBC-Nachrichtensprecher erholte sich auf den Ranches in der Gegend, kaufte sich 1969 selber eine - und eröffnete 1973 seinen Retortentraum. Lange Spaß hatte er daran nicht. Bald nach Huntleys Tod 1974 bekamen auch die Investoren kalte Füße und verscherbelten den Urlaubsort an den Resortriesen Boyne.

2013 wurde das benachbarte Moonlight-Skigebiet geschluckt. Big Sky bekam die steile Nordwand dazu, vom Hauptberg Lone Peak mit den schwierigen Felsscharten der Stillwater Bowl. So wurde Big Sky größer als Colorados werbestarke Winterpromis Aspen und Vail.

Das Terrain ist vielfältig, wild und überwiegend anspruchsvoll. Nur 15 Prozent der Pisten sind als leicht markiert. Anteilig klingt das wenig. Absolut sind das immerhin vier Dutzend Abfahrten. Die letzten mittelschweren blauen Pisten klammern sich an die Baumgrenze. Darüber ist alles schwarz, tiefschwarz. Enge Steilrinnen, scharfkantige Klippen: So sieht ein Nirwana für Freestyle-Fahrer aus.

Nur Vorsicht vor dem Höhenrausch: Selbst erfahrene Einheimische wie Dobe haben sich auf den Hängen von Lone Mountain schon den Hals gebrochen. Dobe war ein Bergziegen-Baby und hängt jetzt glasäugig und ausgestopft in der Hütte der Skiwacht - als Warnung vor falschem Ehrgeiz. Bei Mike Russell und seinen Jungs müssen sich selbst Pulverschnee-Profis artig abmelden, bevor sie sich zur wildesten Vertikalen wagen, dem Big Couloir.

Anfänger gondeln lieber wieder mit der Seilbahn herunter und schnallen bis zur leichten Lower-Morningstar-Abfahrt besser ganz die Skier ab. Denn für die fabelhafte Fernsicht lohnt sich das Stapfen. Der Himmel liegt hoch und weit über einem. Big Sky passt also doch!

Reiseziel: Big Sky ist kein gewachsener Ort. Nur rund 2500 Menschen wohnen ganzjährig rund um das Ferienresort im US-Bundesstaat Montana, fernab von Ballungszentren und touristischen Trampelpfaden. Bozeman ist die nächste Kleinstadt und liegt eine gute Autostunde entfernt.

Klima und Reisezeit: Ende November laufen die ersten Lifte an. Zu Weihnachten sind meist alle Abfahrten offen. Im Januar und im Februar sind die Bedingungen am besten. Im März wird der Schnee langsam pappig. Diese Saison ist am 17. April 2016 Schluss.

Anreise: Direktflüge zum Bozeman Yellowstone International Airport gibt es nicht. Wer aus Deutschland anreist, steigt zum Beispiel in Newark, Salt Lake City, Chicago oder Denver um.

Einreise: Deutsche Urlauber brauchen in den USA kein Visum, sie müssen aber unter https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis (Esta) einholen. Diese kostet 14 US-Dollar (etwa 13,70 Euro) und gilt zwei Jahre lang.

Informationen: Visit Montana/The Real America, c/o Lieb Management & Beteiligungs GmbH, Bavariaring 38, 80336 München, Tel.: 089 6890 638 41, E-Mail: info@realamerica.de

dpa/tmn

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