Eric Fanning

US-Militär bekommt erstmals schwulen Heeresminister

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Eric Fanning ist der neue US-Heeresminister.

Washington - "Don't ask, don't tell" ist endgültig Vergangenheit. Das Heer des US-Militärs wird erstmals von einem offen schwulen Mann geführt. Die Republikaner hatten monatelang Widerstand geleistet.

Der US-Senat bestätigte am Dienstag Eric Fanning als Heeresminister, nachdem der republikanische Senator aus Kansas, Pat Roberts, seinen Widerstand gegen die Ernennung wegen eines Streits mit dem Verteidigungsministerium über das US-Gefangenenlager Guantanamo aufgegeben hatte.

„Eric ist einer der sachkundigsten, engagiertesten und erfahrensten US-Militärs, und ich bin überzeugt, dass er einen außergewöhnlichen Minister abgeben wird“, gratulierte US-Verteidigungsminister Ashton Carter dem ihm direkt unterstellten Kollegen

Fanning hatte sich nach Angaben des Ministeriums 1993 geoutet, durfte aber im Militäralltag nicht offen zu seiner Homosexualität stehen, um nicht entlassen zu werden. Obama hob diese sogenannte "Don't ask, don't tell"-Regel Ende 2010 auf.  Im September hatte er Fanning für den Posten nominiert.

Der Leiter des Heeresamtes ist der zivile Chef der Bodentruppen und führt diese gemeinsam mit dem Stabschef der Landstreitkräfte. Der 47-jährige Fanning hatte in den vergangenen 25 Jahren eine Reihe von Posten im Kongress und im Pentagon inne, unter anderem war er Assistent und Stabschef von US-Verteidigungsminister Ashton Carter. Er folgt auf John McHugh. 

dpa/afp

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