Inhaftierte Deutsche:  Irans Parlamentspräsident will helfen

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Irans Parlamentspräsident Ali Laridschani

Teheran - Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani hat einer Bundestagsdelegation zugesichert, sich um den Fall der beiden inhaftierten Deutschen zu kümmern.

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Nach Angaben informierter Quellen wurde bei dem Treffen zwischen Ali Laridschani und der Bundestagsdelegation am Montag in Teheran neben Menschenrechtsfragen auch das Schicksal der in Nordwestiran inhaftierten zwei Deutschen angesprochen. Laridschani, dessen Bruder Chef der Justizbehörde ist, habe versprochen, sich der Sache anzunehmen, so die Quellen.

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, hatte vor ihrer Reise nach Teheran die Verhaftung der Deutschen verurteilt. Die Abgeordneten waren am Sonntag in der iranischen Hauptstadt eingetroffen.

Die iranische Führung hatte in der Vorwoche die Festnahme zweier Deutscher bestätigt. Die Deutschen wollten in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan mit dem Sohn und dem Anwalt der wegen Steinigung zum Tode verurteilten Iranerin Sakineh Mohammad-Aschtiani sprechen und wurden dabei verhaftet. Ihnen wird von iranischen Behörden vorgeworfen, sich ohne Genehmigung als Reporter betätigt zu haben.

Die Angelegenheit wächst sich zu einem Vorfall für die iranische Justiz aus. “Die beiden Deutschen haben unprofessionell gehandelt and ihr Fall muss demnach innerhalb des rechtlichen Rahmens von der Justiz überprüft werden“, hatte der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki nach einem Bericht der Agentur Fars vom Samstag gesagt.

dpa

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