"Missverständliche Aussagen"

Finnischer Außenminister rudert zurück

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London/Berlin - Der finnische Außenminister Erkki Tuomioja rudert nach Aussagen über angebliche Vorkehrungen für eine Auflösung der Währungsunion zurück.

Die Überschrift „Finnland bereitet sich auf Auseinanderbrechen der Eurozone vor“ eines entsprechenden Interviews mit ihm in der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“ vom Freitag sei „missverständlich“, sagte Tuomioja am Freitag dem finnischen Radiosender YLE.

„In einer unsicheren Situation machen sich alle Ministerien Gedanken darüber, ob das passieren könnte, ob der Euro auseinanderbrechen könnte“, sagte Tuomioja in dem Radio-Interiew.

Im „Daily Telegraph“-Interview wird Finnlands Außenminister mit dem Satz zitiert: „Wir müssen uns der Möglichkeit eines Auseinanderbrechens des Euroraums offen stellen“. Und weiter: „Das ist nichts, was irgendjemand - auch nicht die Wahren Finnen (euroskeptische Partei) - befürwortet, geschweige denn die Regierung. Aber wir müssen vorbereitet sein“, sagte er laut der Zeitung. Die Offiziellen wie auch alle anderen hätten Pläne für „alle Eventualitäten“.

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In dem Zeitungsbericht wurden die Äußerungen Tuomiojas als die bisher schärfste Warnung eines führenden Politikers der Eurozone bezeichnet.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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