
Waldkraiburg - Bis zur Eisstock-WM dauert es zwar noch vier Wochen. Die erste Eröffnung gab es aber bereits am Dienstagabend.

© Grundner
Freude bei der Scheckübergabe im Rahmen der Ausstellungseröffnung
Zur Präsentation einer Ausstellung über die Geschichte des Eisstocksports im Rathaus reiste auch Manfred Schäfer, der Präsident des internationalen Verbandes IFI, an.
Bürgermeister Siegfried Klika freut sich, dass mit der Ausstellung auch Bürgern, die nicht aus Ländern mit Eisstock-Tradition kommen, der Sport und die Weltmeisterschaft näher gebracht werde. Er sei stolz, so Klika, dass die Stadt "eine hervorragende Infrastruktur" für die Veranstaltung bieten könne. Seine Anerkennung sprach er den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern um den Chef des Organisationskomitees, Ulli Maier, aus.
IFI-Präsident Manfred Schäfer, der sich freute, "vorweltmeisterliche Luft zu schnappen", teilte mit, dass zur WM bislang Teams aus 24 Nationen gemeldet wurden. "Alle Erdteile sind vertreten. Das ist ein beachtliches Meldeergebnis."
Die Geschichte des Eisstocksports dürfe nicht verloren gehen, so Schäfer weiter. Er wünsche sich, dass die Ausstellung, die bis 15. März zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus zu sehen ist, in Waldkraiburg zu einer Dauereinrichtung wird. Bürgermeister Klika signalisierte Gesprächsbereitschaft.
Ganz sicher zu einer Dauereinrichtung wird die zehn Quadratmeter große Videowall, die rechtzeitig zur WM im Eisstadion installiert wird. Nach der WM werden also auch andere Sportarten wie Eishockey davon profitieren. Nur in Hallen in Inzell oder München, so hieß es, gebe es bereits eine ähnliche Infrastruktur.
Möglich wird dies unter anderem durch die Unterstützung der Kreissparkasse Altötting-Mühldorf, deren Vorstandsvorsitzender Herbert Langstein einen Spendenscheck über 15.000 Euro zur Eröffnung mitbrachte.
hg/Waldkraiburger Nachrichten
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