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Erharting: Ein Drittel der Erhartinger gegen geplanten Bau von Netto-Logistikzentrum

Netto-Logistik in Erharting? Das meinen die User!

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Erharting – Mehr als 240 von 749 wahlberechtigten Erhartingern sind gegen das geplante Netto-Logistikzentrum. Das denken die innsalzach24-User:

Ein Netto-Logistikzentrum in Krefeld

© Netto AG & Co. KG

Gegenwind für das Netto-Logistikzentrum in Erharting, hier ein Bild eines vergleichbaren Bauwerkes in Krefeld.

Wie stehen Sie zum Bau eines Logistikzentrums von Netto bei Erharting?

Das Voting ist beendet. Es wurde wie folgt abgestimmt:

(74.7)%Ich bin für den Bau.

(18.9)%Ich bin gegen den Bau.

(6.4)%Ist mir egal.

Mehr als 240 von 749 wahlberechtigten Erhartinger Bürgern haben sich auf der Unterschriftenliste des Bürgerbegehrens gegen das geplante Netto-Logistikzentrum (wir berichteten) eingetragen. Dies teilte die Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach jetzt auf Anfrage  des MÜHLDORFER ANZEIGERS mit. Fast ein Drittel aller Bürger also, die sich gegen das ihrer Meinung nach überdimensionierte Projekt an der südwestlichen Gemeindegrenze zu Mühldorf ausgesprochen haben.

Doch nicht nur Gegner formieren sich. Im Internet gibt es auch kritische Stimmen zum Bürgerbegehren. Ein Leser mit Namen „pierrederoquefort“ meinte auf www.ovb-online.de zur bisherigen Berichterstattung: "Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und der Verlust des Naherholungswertes" - Soll heißen: Wir werden Kurort und erzielen damit zukünftig die Gewerbesteuereinnahmen. Und die malerische Silhouette von Erharting mit dem achitektonischen Geniestreich ,Brauerei' wird Weltkulturerbe. Im Ernst: Es ist keine Schande, provinziell zu sein - ein Ruhmesblatt aber erst recht nicht." Bei "Orakel vom berge" heißt es: "Verlust des Landschaftsbildes = ich darf hier bauen, andere nicht. Und wieso ,Verlust des Naherholungswertes'? Wird für das Logistikzentrum ein Badesee zugeschüttet? Ein Bolzplatz zubetoniert? Vermutlich nicht. Dass Arbeitsplätze auch Arbeits-Platz benötigen ist wohl zu den Initiatoren des Bürgerbegehrens noch nicht durchgedrungen."

Die Gemeinde Erharting hatte auf einem Positionspapier letzte Woche angekündigt, dass wohl 250 bis 300 Arbeitsplätze zu erwarten seien. Gestern wurden dazu Details bekannt: Laut der Heimatzeitung vorliegenden Informationen werden etwa 110 Jobs im Lager entstehen, für Verwaltung und Führung sind 30 Arbeitsplätze einkalkuliert, 40 Stellen sind für den Vertrieb vorgesehen, etwa 80 Lkw-Fahrer kümmern sich um die Lieferung, außerdem sollen 20 Techniker eingestellt werden. Summa summarum 280 Arbeitsplätze.

Wie ist Ihre Meinung zum geplanten Bau des bis zu 30 Meter hohen, 290 Meter langen und 150 Meter breiten Baus?

je/Mühldorfer Anzeiger

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