
Erharting/Töging - Landrat Erwin Schneider glaubt nicht an den Bau eines Netto-Logistikzentrums. Das Wasserschutzgebiet ist aber nicht der Grund für seine Einschätzung.

© pa/Klaus Zielinksi
Auf „fünf Prozent oder geringer“ schätzt Altöttings Landrat Erwin Schneider (CSU) die Wahrscheinlichkeit des Baus eines Netto-Logistikzentrums auf Erhartinger Gemeindegebiet nahe der Autobahn im Einzugsgebiet des Töginger Wasserschutzgebietes.
Für den Fraktionssprecher ist dies „der geradezu klassische Fall, der mit dem Anbindegebot verhindert werden soll“. Laut Windhorst widerspricht das Logistikzentrum an der geplanten Baustelle landesplanerischen Grundsätzen und dürfte deshalb nicht genehmigungsfähig sein. „Dies dürfte bereits für die Bauleitplanung gelten“, sagt Windhorst.
Windhorst, der auch CSU-Fraktionssprecher im Töginger Stadtrat ist, veröffentlichte am Dienstagvormittag sein Schreiben an die Regierung von Oberbayern, mit der das Bauvorhaben abgestimmt werden muss. Windhorst: „Zum einen werden hier die Belange des Wasserschutzes mit Füßen getreten. Hierzu haben wir uns bereits an den bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber gewandt“, sagte Windhorst. Der Töginger Stadt- und Kreisrat Günter Zellner (SPD) hatte in der Sitzung Landrat, Kreisräte und Abgeordnete gebeten, sich gegen den Bau eines Logistikzentrums mit Waschanlage und Tankstelle im Töginger Wasserschutzgebiet auszusprechen.
rob



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