Der angeklagte Syrer soll über die Aktivitäten der Ausspionierten dem syrischen Geheimdienst berichtet haben.
Der 35-jährige Akram O. soll sich vor dem Kammergericht Berlin wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit verantworten. Weiter werden ihm Verstöße gegen das Staatsangehörigkeitsgesetz zur Last gelegt, wie die Behörde am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Das Kammergericht muss jetzt über die Eröffnung des Verfahrens entscheiden.
Im Januar 2012 berichtete der Syrer über eine Geldspendenaktion. In der Folge wurden zwei in Syrien ansässige Verwandte eines in Deutschland lebenden Oppositionellen vom syrischen Geheimdienst befragt.
Bereits im September 2009 hatte sich Akram O. um die Einbürgerung in Deutschland bemüht und dabei falsche Angaben zu seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen gemacht. Der mutmaßliche Agent wurde im Februar dieses Jahres verhaftet und befindet sich seither in Untersuchungshaft.
dapd













