Superbanner

http://www.facebook.com/innsalzach24button_countfalse180like

Streit Gauck als Nachfolger für Christian Wulff stürzt Koalition in die Krise

Bayern

Marktredwitz: Blitz schlägt in Frau ein - schwer verletzt

Blitz schlägt in Frau ein - schwer verletzt

Marktredwitz - Eine Frau ist in einem Wald bei Marktredwitz vom Blitz getroffen worden. Die Frau suchte bei dem Unwetter genau dort Schutz, wo man sich bei einem Gewitter niemals unterstellen sollte.Mehr...

Gauck soll Bundespräsident werden

    • recommendbutton_count100
    • 0

Berlin - Nachdem die Diskussion um den zukünftigen Bundespräsidenten die Koalition auf eine harte Probe gestellt hat, sind sich nun alle einig: Joachim Gauck soll das Amt übernehmen!

-cQsQSjKe1q6Y14uLo3ivuElQ2zsPqi5W8XyhmnDpmk.146547780011461789334001
Schliessen

Videotitel

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).

Joachim Gauck soll neuer Bundespräsident werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gab am Sonntagabend ihren Widerstand gegen den Favoriten von SPD und Grünen auf. Auch die FDP hatte überraschend den Ex-DDR-Bürgerrechtler unterstützt. Die Union lenkte ein, um einen drohenden Koalitionsbruch abzuwenden.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier (CDU), hat die Entscheidung für Joachim Gauck als Bundespräsidentenkandidaten bestätigt. „Gauck ist der Beweis, dass es uns ernst war mit gemeinsamem Kandidat. Dank an alle für gute und originelle Vorschläge“, teilte Altmaier am Sonntagabend per Internet-Kurzdienst Twitter mit. Gauck muss nun noch bis zum 18. März von der Bundesversammlung gewählt werden.

Wer ist eigentlich Joachim Gauck?

zurück

vor

Kurze Zeit später gaben die Parteien gemeinsam eine Pressekonferenz, in der sie ihre Entscheidung bekanntgaben und begründeten.

Auch Gauck selbst hielt anschließend sichtlich bewegt eine spontane Rede über sich und seine kommende Aufgabe. 

Zuvor war die Koalition am Rande eines Scheiterns gestanden. Merkel machte innerhalb der Unionsspitze deutlich, dass sie Gauck, der 2010 gegen den am Freitag zurückgetretenen Christian Wulff verloren hatte, nicht unterstützen wolle. Die FDP-Spitze um Philipp Rösler hielt aber an Gauck fest. Damit hätte die Union in der Bundesversammlung, die den Präsidenten wählt, keinen eigenen Kandidaten durchbringen können.

„Wir setzen auf volles Risiko“

Gauck ist nach mehreren Umfragen auch klarer Favorit der Bürger. Rund jeder Zweite hält ihn für geeignet.

Die FDP hatte sich völlig überraschend einstimmig hinter Gauck gestellt und damit die Union düpiert. Der FDP-Vorstoß löste heftige Reaktionen im Unionslager aus. Die Lage war verfahren, weil die FDP zugleich auch die von der Union vorgeschlagenen Anwärter Töpfer und Altbischof Wolfgang Huber, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche, nicht haben wollte.

Vom Schülersprecher zum Bundespräsidenten - Wulffs politisches Leben in Bildern

zurück

vor

Bei der ums Überleben kämpfenden FDP hieß es, nach zwei Jahren der Demütigung könne man nicht mehr alles von der Union schlucken, die in der Präsidentenfrage alle parteiübergreifenden Kompromisse blockiere. „Wir setzen auf volles Risiko“, sagte ein FDP-Regierungsmitglied der dpa.

Kubicki: Union hat sich "peinlich" verhalten

Der Kieler FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki hatte zuvor das Verhalten der Union als „peinlich“ bezeichnet. CDU und CSU blockierten Gauck allein, weil sie einen „Gesichtsverlust“ für Merkel fürchteten, sagte Kubicki im ZDF. SPD-Chef Sigmar Gabriel kündigte an, notfalls werde Rot-Grün zusammen mit der FDP Gauck wählen.

Das Verhältnis der beiden Ostdeutschen Merkel und Gauck gilt als angespannt. Der Gründungschef der Stasiunterlagen-Behörde hatte 2010 gegen den am Freitag zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff kandidiert und erst im dritten Wahlgang verloren.

Die von der Union ebenfalls genannte Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) wurde von der FDP abgelehnt, weil ihre Wahl ein zu starkes Signal für Schwarz-Grün im Bund wäre. Roth regiert seit 2006 in Frankfurt ein Bündnis mit den Grünen.

Wer wird Wulff-Nachfolger? Die Top-Kandidaten

zurück

vor

Der mögliche Kandidat Huber stieß bei FDP, Grünen und im katholischen CDU-Flügel auf starke Vorbehalte. Der bei Rot-Grün geschätzte Töpfer fand keine Zustimmung der FDP, weil er zu stark für eine grüne Energiepolitik stehe, hieß es.

Der ursprüngliche schwarz-gelbe Favorit Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, hatte eine Kandidatur am Samstag abgelehnt.

Bundespräsident Wulff war am Freitag nach nur 20 Monaten Amtszeit zurückgetreten. Die Staatsanwaltschaft Hannover leitete am Wochenende gegen ihn ein Ermittlungsverfahren ein. Der frühere niedersächsische Ministerpräsident steht im Verdacht, Vergünstigungen von befreundeten Unternehmern angenommen zu haben.

In der Bundesversammlung hat Schwarz-Gelb nur eine hauchdünne Mehrheit. Die Bundesversammlung muss bis zum 18. März ein neues Staatsoberhaupt wählen.

dapd/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

zurück zur Übersicht: Deutschland&Welt

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Kommentare

Spiele

Spiele

Gewinnen Sie attraktive Preise. Machen Sie mit und versuchen Sie Ihr Glück....weiter

Währungsrechner

Sie fahren ins Ausland und wollen Devisen umtauschen? Der Währungsrechner sagt Ihnen den aktuellen Wechselkurs.

Börse und Zinsen

Informieren Sie sich über Indizes, Marktdaten und die bestens Zinsangebote für Geldanlagen


550,00 € / Miete
4 Zimmer, 110 m²
84503 Altötting

mehr >


235000,00 € / Kauf
0 Zimmer, 243.64 m²
84576 Teising

mehr >

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper