Langenfeld - Die Familientragödie in Langenfeld (Kreis Mettmann), bei der vier Menschen starben, hat sich vermutlich über mehr als einen Tag hingezogen.
Die Familientragödie von Langenfeld mit vier Toten war wahrscheinlich keine spontane Tat des Vaters, sondern hat sich über zwei Tage hingezogen. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse deckten sich mit entsprechenden Angaben in einem Abschiedsbrief, den der 34-Jährige ins Internet gestellt hatte, sagte Staatsanwalt Matthias Ridder in Nordrhein-Westfalen. „Wir haben nichts gefunden, was dem widerspricht.“ Zu den Einzelheiten äußerte er sich am Sonntag nicht.
Das Tatmotiv waren möglicherweise finanzielle und berufliche Probleme des Mannes. Sein Unternehmen sei eine Lügenblase, die zu platzen drohe, soll es dem Abschiedsbrief geheißen haben. Ein Brand in der Wohnung der Familie im vergangenen Oktober war laut Zeitungsbericht auch ein Selbstmordversuch.
dapd
Rubriklistenbild: © dpa


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