Mühldorf - Die Rottalbahn fährt auf der Erfolgsspur: Im Dezember 2009 führte die Bayerische Eisenbahngesellschaft den Stundentakt auf der Rottalbahn ein. Mittlerweile ist die Zahl der Fahrgäste über 30 Prozent gestiegen.
Insgesamt nutzen rund 2.600 Reisende je Werktag die Züge der Rottalbahn. Im Auftrag der BEG, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, fährt die Südostbayernbahn (SOB) seit Dezember 2009 einen Stundentakt von Mühldorf nach Passau. In einem gemeinsamen Pressegespräch haben heute Fritz Czeschka, Geschäftsführer der BEG, sowie Christoph Kraller, Leiter der SOB, Bilanz zum ersten halben Jahr gezogen.
„Mit rund 660 zusätzlichen Fahrgästen je Werktag ist unser Konzept für den Stundentakt aufgegangen“, so Fritz Czeschka. Die stärksten Fahrgastzuwächse sind an den Bahnhöfen Pfarrkirchen, Pocking, Massing und Eggenfelden Mitte zu verzeichnen.
Die positive Entwicklung der Rottalbahn wurde auch von der Landtagsabgeordneten Reserl Sem bestätigt: „Der eingeführte Stundentakt erleichtert es sehr, Termine in München per Bahn wahrzunehmen. Davon profitieren auch die Pendler aus dem Landkreis.“
Die SOB wird auch künftig die Modernisierung der Infrastruktur fortführen: So werden in den nächsten Tagen die Bauarbeiten zur technischen Sicherung des Bahnübergangs Huckenham beginnen. Die Fertigstellung ist im September 2010 geplant. Im Zeitraum vom 24. Oktober bis zum 13. November 2010 werden im Abschnitt Passau-Pocking in mehreren Abschnitten auf einer Länge von insgesamt 7,5 Kilometern die Schienen ausgewechselt. Dabei wird auch die Trassierung verbessert, so dass abschnittsweise eine Geschwindigkeits-anhebung möglich wird.
Presseinformation DB
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