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    • 13.12.11
    • Ausbau & Renovierung
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Ruhige Zeiten dank Trittschalldämmung

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Wir machen es uns wieder gemütlich in den eigenen vier Wänden. Doch wenn zum Beispiel Kinder drinnen toben, ist es schnell vorbei mit der Ruhe im Haus.

Hausbesitzer können mit einem guten Schutz gegen Trittschall den Wohnkomfort deutlich erhöhen

© Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin

Hausbesitzer können mit einem guten Schutz gegen Trittschall den Wohnkomfort deutlich erhöhen

Mineralwolle-Dämmung sorgt für eine ruhige Atmosphäre im Haus

 Der Übeltäter: Trittschall. Gerade in Eigentumswohnungen kann er schnell zum Ärger mit dem Nachbarn führen. Abhilfe schaffen hier Dämmlösungen aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Sie dämmen nicht nur den Trittschall, sondern reduzieren auch die Übertragung von Luftschall. Dämmexperte Alexander Geißels vom Ratgeberportal www.der-daemmstoff.deempfiehlt Haus- und Wohnungsbesitzern, sich mit speziellen Trittschall-Dämmplatten gezielt gegen unerwünschte Schallübertragung zu rüsten und auf diese Weise den Wohnkomfort zu erhöhen und gleichzeitig den Wert der Immobilie zu steigern.

Durch Gehen, Laufen oder Springen versetzen wir den Fußboden in Schwingung. Diese Schwingungen werden von den Bauteilen weitergeleitet und in die darunterliegenden Räume als Schallwellen übertragen. Hierbei gilt: Je träger die Decke reagiert, desto geringer ist die Schallübertragung. Eine Betondecke gibt somit weniger Schall weiter als eine Holzbalkendecke mit leichtem Eigengewicht. Bei unzureichend gedämmten Zwischendecken führt diese Geräuschübertragung schnell zur Lärmbelästigung. Ob im Alt- oder Neubau, bei Massiv- oder Holzbalkendecken - mit einer Trittschalldämmung lässt sich dies deutlich reduzieren. "Je nach Material und Steifigkeit kann man schon mit einer 20 bis 30 Millimeter dicken Dämmschicht eine Trittschallverbesserung zwischen 28 und 30 Dezibel erreichen", weiß Dämmexperte Alexander Geißels vom Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de. Die Anforderungen an eine Trittschalldämmung werden in Deutschland durch die DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau" geregelt. Demnach darf die Lärmbelästigung durch Trittschall aus fremden Wohnungen 53 Dezibel nicht überschreiten. Bei erhöhtem Schallschutz liegt die Anforderung sogar bei 46 dB.

Schwimmende Estriche gegen Schallübertragung

Die Trittschalldämmung von Geschossdecken kann entweder durch schwimmende Nassestriche oder Trockenestriche erfolgen. Beide Varianten werden "schwimmend" verlegt, das heißt, es besteht keine direkte Verbindung zu angrenzenden Bauteilen. "Das Grundprinzip der Trittschalldämmung liegt darin, die oberste Schicht, auf der die Geräusche erzeugt werden, vom tragenden Teil der Decke abzukoppeln", erklärt Dämmexperte Alexander Geißels: "Für diese Wirkung sorgt dann der Estrich: Diese separate Schicht inklusive Dämmung federt die Schritte ab und verhindert die Gehgeräusche." Der klassische schwimmende Estrich ist ein Zementestrich, der als Nassestrich auf einer Schicht Mineralwolle aufgebracht wird und eine Trocknungszeit von etwa vier Wochen hat. Für die Verlegung ist ganz klar der Profi gefragt. Der Nassestrich bietet schon aufgrund seiner relativ hohen Estrichmasse auf der federnden Mineralwolleschicht optimalen Trittschallschutz.

Einfache Variante für Heimwerker: Der Fertigteilestrich

Ideal für Selbermacher und beste Sanierungsvariante bei Trittschallproblemen in Altbauten ist der Fertigteilestrich. Er garantiert dank kurzer Verlegezeit schnelle Begehbarkeit und bringt keine Feuchtigkeit ins Haus. Bereits nach einem Tag ist die Verlegung des Bodenbelags möglich. Handwerklich geschickte Haus- und Wohnungsbesitzer können eine Trittschalldämmung mit Fertigteilestrich auch selbst verlegen. Die Materialkosten liegen je nach Produkt zwischen 10 und 20 Euro pro Quadratmeter. Und so einfach geht’s: Zu Beginn steht ringsum an den Wandanschlüssen die Auslegung von Dämmstoffrandstreifen zur Vermeidung einer Übertragung des Trittschalls auf die Wände. Auf den ebenen Bodenuntergrund sollten dann Mineralwolle-Platten dicht gestoßen und fugenversetzt verlegt werden. "Zu empfehlen ist je nach Betondecke und Anforderung eine Dämmschicht von mindestens 20 Millimetern Dicke. Bei Decken zu unbeheizten Räumen kann durch die Mineralwolle-Dämmschicht zusätzlich zum Schallschutz noch die Wärmedämmung verbessert werden", so Alexander Geißels. Insbesondere Altbauten weisen oft einen unebenen Bodenuntergrund auf. Dann muss die Oberfläche vor der Dämmung zusätzlich mit einer Ausgleichsschüttung oder mit Nivellierspachtel begradigt werden. Im Anschluss an die Dämmschicht folgen Fertigteilestrich-Platten beispielsweise aus Holz, Zement, Gipskarton oder Gipsfaser, die als Untergrund für den Fußbodenbelag dienen.

Mineralwolle schützt effektiv vor Schall und Wärmeverlust

Trittschall-Dämmplatten sollten grundsätzlich nicht nur federnd, um den Schall abzufangen, sondern auch dämpfend wirken. Aus diesem Grund ist die Struktur der Zwischenlage von großer Bedeutung. So kann es gerade bei Holzbalkendecken zu Resonanzen kommen, die die Schalldämmung verschlechtern. Besonders eignen sich hier Mineralwolle-Dämmplatten, da sie aufgrund ihrer offenen Struktur auf Holzbalkendecken wesentlich bessere Werte erzielen als Hartschaum-Dämmplatten. Neben der Schallreduzierung sorgt eine Trittschalldämmung in Kombination mit einer Wärmedämmung mit Mineralwolle zudem auch für den Wärmeschutz und dank der natürlichen Nichtbrennbarkeit wird der Brandschutz im Haus erhöht – ideale Eigenschaften für die anstehende Altbau-Sanierung.

Alles Wissenswerte rund um das Dämmen mit Mineralwolle finden Bauherren und Modernisierer auf dem Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de. Hier kann auch die kostenlose Broschüre "Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle" bestellt und ein Energieberater vor Ort gesucht werden.

Pressemitteilung FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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