Umfrage: Sicher sparen ist weiter beliebt

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Trotz niedriger Zinsen legen viele Sparer ihr Geld bei der Bank zum Beispiel auf Tagesgeldkonten an. Foto: Patrick Pleul

Keine Aktien, kein Investment: Viele Menschen setzen beim Sparen trotz niedriger Erträge immer noch auf klassische Tagesgeldkonten und haben damit ihr Anlage-Verhalten nicht verändert.

Berlin (dpa/tmn) - Die niedrigen Zinsen schrecken die Bundesbürger offenbar kaum. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von Cosmosdirekt haben 77 Prozent der Befragten ihre Anlage-Strategie nicht an die derzeitige Situation angepasst.

Dagegen gaben nur 22 Prozent der Befragten an, ihr Sparverhalten geändert zu haben. Die niedrigen Leitzinsen machen es für Sparer schwer, Rendite zu erwirtschaften. Laut der unabhängigen FMH-Finanzberatung bekommen Kunden für Einlagen auf Tagesgeldkonten derzeit im Schnitt nur 0,24 Prozent Zinsen. Bei Festgeldern mit einer Laufzeit von 12 Monaten gibt es im Durchschnitt 0,28 Prozent Zinsen.

Dennoch will die Mehrheit der Befragten bei ihrer Altersabsicherung kein Risiko eingehen: 76 Prozent nehmen lieber niedrige Zinsen in Kauf, wenn sie garantiert sind. Nur 18 Prozent würden sich für eine höhere Verzinsung ohne Garantie und mit Wertschwankungen entscheiden. Forsa befragte im Juni 2000 Personen ab 18 Jahren.

FMH

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