Für den Wächter der Loipen bedeutet das tägliche Präparieren viel Arbeit: „Spätestens um 4.00 Uhr morgens geht es los“, sagt er. Das Gebiet ist weiträumig, schon um 7.00 Uhr stehen die ersten Langläufer am Start beim Parkplatz des Aktivzentrums. Das Aktivzentrum in Bodenmais ist nur einer der vielen Orte im Bayerischen Wald , an dem sich die nordischen Skiläufer austoben. Mehr als 2000 Kilometer gespurter Loipen gibt es in den sechs Landkreisen, über die sich der älteste Nationalpark Deutschlands ausstreckt.
Das ist nicht der einzige Punkt, an dem die Bayerwaldloipe nah an die Grenze heranführt. Wem die 150 Kilometer zu kurz sind, kann an einigen Stellen vom Bayerwald in den Böhmerwald wechseln. In der Nähe von Neuschönau bietet das sogenannte Baumei interessante Einblicke. Es ist der Mittelpunkt des weltweit längsten Baumwipfelpfades. Überwiegend sind die Strecken auch für Anfänger zu meistern. Die Länge der Etappen schwankt zwischen 7 und 30 Kilometern. Wie lang eine Tagestour ist, hängt einzig von der eigenen Kondition ab.
Von Verena Wolff, dpa
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REISEZIEL Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde am 7. Oktober 1970 als erster Nationalpark Deutschlands eröffnet. Nach einer Erweiterung im Jahr 1997 hat er eine Fläche von rund 240 Quadratkilometern und bildet zusammen mit Tschechiens Nationalpark Šumava eines der größten Schutzgebiete Europas.
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© dpaLoipenmeister Franz Weinberger bereitet die Langlaufloipen auf dem Bretterschachten.











